Rasensaat, Rasenpflege und Rasentips

Gartenanlagen, ob privat oder öffentlich, sind für den Betrachter erst dann wirklich angenehm, wenn sie hübsch begrünt sind. Rasen gehört zu den bodendeckenden Pflanzen und lassen den Boden schön aussehen. Vor der Pflanzung von Rasen muß der Boden auf solches Gras vorbereitet werden. In der Tat sind einige wenige Gartenregeln zu beachten, wenn man einen tadellosen Rasen erhalten möchte. Wenn ein Rasen lange halten soll, dann muß er regelmäßig gepflegt werden.

Es gibt verschiedene Rasensaaten, in der Regel handelt es sich eine Mischung verschiedener Gräser: Wiesengräser entlang von Bahngleisen, Sportrasen, Zierrasen, der auf Trockenheit empfindlich reagiert und nicht trittfest ist, dafür aber besonders elegant aussieht und schließlich strapazierfähigen Gebrauchsrasen. Traditionell wird ein Rasen durch Aussaat angelegt. Eine modernere Methode ist die Verlegung von Rasenstreifen, die auf Rollen erhältlich sind. Egal für welche Vorgehensweise man sich aber entscheidet, in beiden Fällen muß der Boden vorbereitet werden.

Bodenvorbereitung vor der Rasenpflanzung

Bevor man Rasen pflanzen kann, muß man verschiedene Überlegungen anstellen: Wie fallen Sonne und Schatten auf das Gelände? Ist das Klima feucht oder eher heiß? Der Boden sandig oder schwer? Wie ist die Gartenerde beschaffen? Welche Bewässerungsmöglichkeiten bestehen? Kann der Rasen gedüngt, von Unkraut bereinigte und gemäht werden? …. Die zu bepflanzende Fläche muß mindestens 20 cm tief umgegraben werden, Erdklumpen werden z. B. mit einer Harke klein geklopft, Steine entfernt. Den Erdboden nivellieren und festrollen. Für die Aufnahme der Rasensaat muß die Erde angedrückt sein. Auf nährstoffarmen Boden kann vor der Rasensaat eine Schicht Moos ausgebreitet werden.

Rasen richtig säen

Die traditionelle Pflanzung des Rasens besteht darin, Rasensaat auf einem vorbereiteten Gelände zu säen. Das Saatgut wird auf der gesamten Fläche verstreut. Hierbei kann sich ein Streuwagen als nützlich erweisen, die händische Aussaat ist aber ohne weiteres möglich. Zum Abschluss wird das Ganze mit einer Walze festgerollt und feintröpfig gewässert. Bei der Aussaat bedenken, daß durch Vögel und Ameisen ein Teil des Saatguts verloren geht und infolgedessen mit kahlen Stellen zu rechnen ist. Moderner Rollrasen ist einfach auf dem vorab bearbeiteten und kräftig gewässerten Boden zu verlegen. Die professionell vorbereiteten Rasenstreifen werden Seite an Seite ordentlich aufgereiht. Vor allem die Ränder müssen mit dem Boden fest „verkleben“ und sich berühren, damit sie gut miteinander verwachsen. Auf die Rasenränder legt man Torf, der die Feuchtigkeit im Erdreich zurückhalten und verhindern soll, daß der Rasen an diesen Stellen austrocknet. Außerdem erlaubt Torf dem Rasen, alle nötigen Nährstoffe für den richtigen Start zu finden. Regelmäßiges Besprühen des Rasens ist in diesem Stadium der Realisierung unentbehrlich.

Rasenpflege

Ist die Pflanzung des Rasens erfolgreich und der Boden dicht bewachsen, bleibt die Pflege, die eine heikle Sache einer solchen Kultur ist. Damit der Boden konstant feucht bleibt, muß der Rasen regelmäßig gegossen werden. Der Rasen braucht auch Nährstoffe, die er im Frühling und Herbst durch Rasendünger erhält. Kahle Stellen kann man mit Weidelgras ausbessern. Dabei wird eine dünne Schicht Blumenerde (2 cm) aufgeschüttet. Bei alterndem Rasen sind einzelne Stücke durch neuen Rasen zu ersetzen. Für diese Nachsaat gibt es eigens vorgesehenes Saatgut. Auch hierbei ist die Aufschüttung von etwas guter Gartenerde erforderlich. Damit ein Rasen möglichst lange hält, wird er mit einem Vertikutierer belüftet. Ein solches Gerät perforiert den Boden und lässt so Gieß- oder Regenwasser besser ins Erdreich eindringen. Um den Rasen von Unkraut zu befreien, wird man ab und dann mit Unkrautvernichtungsmitteln agieren müssen. Der Rasenschnitt schließlich wird einmal pro Monat vorgenommen.

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Veröffentlicht in Rasenratgeber von Emily am 17 Aug 2012

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