Zimmerpflanzen - Pflanzung, Pflege und Tips

Zimmerpflanzen sind Pflanzen im Topf oder in der Schale, sie dienen der Verschönerung von Wohnräumen. Für ihre Pflege braucht es einiges Material, und im Winter wie im Sommer oder auch bei Auftreten bestimmter Indikatoren an den Pflanzen sind verschiedene Versorgungsmaßahmen erforderlich. Zu überwachen ist zum Beispiel eine eventuelle Gelbfärbung der Blätter, zögerliches Wachstum, an der Topfoberfläche oder durch das Bodenloch im Topf heraus wachsendes Wurzelwerk…

Die meisten Zimmerpflanzen kommen aus Ländern mit mildem Klima. Im Winter vertragen sie Temperaturen unter 5° C nur schlecht und der Mangel an frischer Luft schwächt sie. Die Blätter beginnen zu trocknen und die Blüten fallen ab. Auch überheizte Räume tragen dazu bei, daß Zimmerpflanzen stark austrocknen. Die Lösung besteht darin, für hinreichend hohe Luftfeuchtigkeit in unmittelbarer Pflanzennähe zu sorgen. Im Sommer werden die Pflanzen entsprechend ihrer Bedürfnisse gegossen. Aber Vorsicht: Was für die eine Pflanze zu viel ist, mag für die andere zu wenig sein. Es ist in der Tat so, daß einzelne Pflanzen deutlich mehr Wasser brauchen als andere. Dies sind nur einige der Schwierigkeiten, die bei der Zimmerpflanzenkultur auftreten. Die Pflanzen gießen und sich regelmäßig um sie kümmern, sie umtopfen und düngen – diese und andere Arbeiten gehören dazu, wenn man Zimmerpflanzen halten möchte. Damit sie so viel wie möglich von der Sonne profitieren können, sollte man sie in Fensternähe bzw. an die hellste Stelle im Raum stellen.

Regelmäßige Pflege für Zimmerpflanzen

Zimmerpflanzen sind Teil des Raum- oder Büroschmucks. Sie bedürfen täglicher Pflege. Ihre Blätter müssen regelmäßig von Staub befreit werden, damit sie Licht, das für sie Nahrung und Energie bedeutet, richtig aufnehmen können. Schnellwüchsige und rankende Pflanzen brauchen Kletterhilfen, die regelmäßig kontrolliert werden müssen. Mit einer Blumenschere müssen abgestorbene Zweige sowie verwelkte und beschädigte Blüten und Blätter, die die Pflanze unschön aussehen lassen und ihr unnützerweise Wasser entziehen würden, entfernt werden. Es ist wichtig, daß sich am Topfboden kein Wasser staut, umgekehrt darf mit dem Gießen nicht gewartet werden, bis die Pflanze schon halb vertrocknet ist.

Was die Gießhäufigkeit anbelangt, gibt es keine Einheitsregel, die Versorgung mit Wasser ist pflanzen- und jahreszeitenabhängig. Pflanzen mit dichtem Blattwerk und kleinblättrige Pflanzen beispielsweise benötigen relativ viel Wasser. Grundsätzlich ist weniger mehr, damit die Wurzeln nicht ertränkt werden. Dies würde unweigerlich zu Fäule führen. Im Untersetzer stehendes Wasser sollte weggeschüttet werden. Am besten werden Zimmerpflanzen mäßig, aber regelmäßig gegossen. Einmaliges Gießen pro Tag ist richtig. Im Sommer wird mehr gegossen, im Winter spärlicher, und zu trockenes Blattwerk kann mit Wasser besprüht werden. Wer die Möglichkeit hat, sollte mit Regenwasser oder Mineralwasser gießen. Wasser aus dem Hahn ist oft zu kalkhaltig.

Umtopfen und Düngergaben

Das Umtopfen ist ein wichtiger Vorgang für Zimmerpflanzen, und sollte stattfinden, sobald die Wurzeln zu groß werden und an der Topfoberfläche sichtbar werden oder durch die Abflußlöcher an der Topfunterseite herauswachsen. Umgetopft werden sollte auch, wenn die Pflanze zu langsam wächst oder nicht schön blüht. Umtopfen bezeichnet eine Tätigkeit, bei der eine Zimmerpflanze von einem Topf in einen anderen umgesetzt wird. Der neue Topf ist ein oder zwei Größen größer zu wählen als der alte, die Wurzeln wachsen nämlich mit der Pflanze mit. Alte Blumenerde entfernen und neue Erde unter Beimischung von Kompost oder Blumendünger in den neuen Topf geben. Damit das Gießwasser korrekt ablaufen kann, Lehmkügelchen oder Topfscherben in den Topfboden geben. So wird verhindert, daß sich am Topfboden Stauwasser bildet, das die Wurzeln ertränken könnte. Am besten wird umgetopft, wenn der Winter vorüber ist, und die nächste Wachstumsphase noch nicht begonnen hat.

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Veröffentlicht in Grünpflanzen von Emily am 08 Aug 2011

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