Die Wohltaten eines Ziergartens

Zum Schmökern, Spielen oder einfach nur Faulenzen, allein, in der Familie oder unter Freunden – ein Garten voller Blumen und Pflanzen ist heutzutage ein Symbol für einen neuen Lebensstil im Freien. Die Liebe zur Gartenarbeit ist heutzutage in, mehr und mehr Menschen zeigen daran Interesse. Balkon, Terrasse, ein winziges Stückchen Erde, der kleinste nicht genutzte Raum wird zu einem ansehnlichen Ort der Entspannung. So hat der Ziergarten den Weg in unsere Landschaft gefunden.

Der Ziergarten ist eine in der Regel eingegrenzte Fläche, die von ihrem Besitzer nach Belieben, persönlichen Wünschen und Vorlieben bepflanzt und eingerichtet wird. Stauden und Kletterpflanzen, Ziersträucher, Efeu, Rhododendron, Clematis, Azaleen, Koniferen, Margeriten, Ringelblume sind nur einige wenige Pflanzen, die den Ziergarten zum Erstrahlen bringen. Ruheoase, Eßecke, Nutzgarten nach dem Vorbild des mittelalterlichen Kreuzgartens, hübsch verzierte Mauern, Wintergarten, gestylte Eingangsbereiche… der Vorstellung sind keine Grenzen gesetzt.

Was ein Ziergarten einem bringt

Der Ziergarten hat viel Positives und zieht mehr und mehr Menschen an. Gärtnern ist heutzutage ein Zeitvertreib und in Mode. Gärtnern wird als angenehm empfunden und erfordert keine astronomischen Investitionen. Neben der Tatsache, daß ein Ziergarten einen Ort zum Entspannen bietet, wirkt er sich auch unleugbar positiv auf Körper und Geist aus. Psychologisch gesehen hebt die Schönheit des Ortes die Moral und die Stimmung, heitert auf und nimmt Spannungen. Die Arbeit im Freien ist nicht nur entspannend, sondern wirkt sich auch positiv auf die Gesundheit aus. Mitunter – vor allem, wenn man größere Flächen anlegt oder pflegt – mag Gartenarbeit körperlich anstrengend sein. Die Freude über das Geleistete und das Gefallen am eigenen Garten, über die Zeit, die man in ihm verbringen kann, wiegen aber schwerer in der Waage als der Rest. Außerdem ist Gärtnern das ganze Jahr hindurch möglich, die vielen saisonabhängigen Arten und Sorten machen es möglich.

Ziergärten und ihre Formen

Ziergärten gibt es mannigfaltig. Zu den bekanntesten Vertretern gehören der Obstgarten und der Gemüsegarten, die beide je nach den vorherrschenden Pflanzungen blühen. Drei Stile dominieren die Landschaft: der französische Garten, der englische Garten und der japanische Garten. Es gibt aber noch viele andere. Der französische Garten präsentiert sich elegant mit klaren Linien, mit geschnittenen Staudenbeeten und sauberen Wegen, die die Regeln von Proportion und Symmetrie beachten. Der englische Garten ist das ganze Gegenteil davon, mit seinen verschlungenen Wegen und üppiger Vegetation spiegelt er die Launen der Natur. Der besonders aktuelle japanische Garten verbreitet Zen-Stimmung, ist ein Modell für Ausgeglichenheit in minimalistischem Stil. In ihm findet man vor allem Steine, Sand und niedrige Pflanzen wie Bonsais und natürlich eine Wasserstelle, die in dieser Struktur einfach unumgänglich ist.

Seinen Ziergarten verwirklichen

Für die Verwirklichung seines Ziergartens muß man nicht gleich die Dienste eines Landschaftsarchitekten oder Gartenplaners in Anspruch nehmen. Ein solcher Garten soll Wohlbefinden bringen, die Kombination mehrerer Elemente führt zu dem gewünschten Ergebnis. Fachzeitschriften, voller Informationen und Gartentips, füllen die Regale von Zeitschriften- und Buchhandlungen. Ganz zu schweigen von all den Bau-und Gartengeschäften, in denen man auf Hunderten von Quadratmetern von Saatgut und pflanzfertigen Setzlingen über Rasenmäher und Kleinwerkzeug bis hin zu Bodenbekleidung alles mögliche und nötige Material findet, um seine Freiflächen und Außenanlagen zu planen und instand zu halten.

Wer von einem Garten spricht, meint in der Regel in erster Linie Rasen. Erst danach kommen andere Pflanzungen. Man sucht eine ansehnliche Grünfläche zu schaffen, danach werden Wege gezogen, später kommt eine Blumentreppe hinzu, unter Kletterpflanzen verbirgt sich eine Pergola, dazu gesellt sich ein Pflanzenbogen aus Zypressen… Auf einem Teich oder Wasserspiel, umgeben von Schilf, schwimmen einige Wasserpflanzen, hier und da stehen ein paar Statuen, durch mehr oder weniger kräftiges oder gedämpftes Licht erzielt man verschiedene Stimmungsbilder, schließlich kommen noch einige persönlich gestaltete Zierobjekte dazu. Die Gestaltung des Raums zwischen Blumenbeeten und Rabatten, Hecken und Mauern versehen den Garten mit einer individuellen Struktur. Die Assoziation von Pflanzen in Töpfen, Blumenkästen, Hängeampeln und Gewächshäusern bringen dem Garten Relief und Tiefe, ein Potpourri verschiedener Pflanzendüfte, ein Mosaik einzigartiger Farben. Ist genügend Platz vorhanden, bieten Gartenhäuschen viele Möglichkeiten, die über einfachen Stauraum hinausgehen, und werden zu einer Spielhütte für Kinder oder einem gemütlichen Platz für unterhaltsame Abende unter Freunden. Auch eine Terrasse aus Holz oder Stein in Verlängerung der Wohnfläche macht sich sehr schön und dient perfekt als Strand oder Anlegestelle für den Teich.

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Veröffentlicht in Im Ziergarten von Emily am 01 Nov 2012

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