Wegepflasterung - Praktische und nützliche Tips

Pflastersteine sind ideal, wenn ein Weg das ganze Jahr hindurch praktikabel sein soll. Ihre Ausgangsstoffe Ton oder Zement machen Pflastersteine zu einem extrem robusten Material. Die Einhaltung der nachstehend beschriebenen Etappen bei der Verlegung garantieren einen ordentlich angelegten Weg, der seinen Besitzer lange zufriedenstellen wird. Verschiedenste Anordnungen geben dem Garten eine neue Ästhetik und Dynamik.

Pflastersteine sind zumeist aus Ton oder Beton. Werden beide Typen gemischt, erzielt man schöne Farbenspiele insbesondere auf feuchten Wegen. Pflastersteine gibt es in zahlreichen Formen und Farben. Damit bestehen mannigfaltige Möglichkeiten der Verlegung, ganz nach seinem persönlichen Geschmack und seiner Geduld bei der Wegepflasterung.

Pflastersteine

Die Basismodelle sind in der Regel rechteckig und haben wellige oder glatte Kanten. Modelle mit Motiven können Kreise und dekorative Kurven zeigen. Jedes Unternehmen und jeder Hersteller hat seine eigenen Motive. Eine herkömmliche Pflastermethode zeigt vier Pflastersteine, die zu einem quadratischen Block zusammengesetzt werden. Möglich ist aber auch eine Verlegung der Blöcke im sogenannten “Fischgrätverband”.

Zusammenstellung der Werkzeugkiste vor Arbeitsbeginn

Um einen korrekt gepflasterten Weg zu erhalten, sollte man nicht an den Mitteln sparen. Die Liste des erforderlichen Werkzeugs und Materials ist lang, aber unabdingbar. Sie garantiert einen ordentlichen Arbeitsverlauf und schützt vor ärgerlichen Problemen, die einen an der Fortsetzung der Arbeit hindern könnten. Eine Schubkarre ist nötig, um die Steine von ihrer Lagerstelle bis zum Weg transportieren zu können. Einen Betonmischer und einen Rüttler kann man sich mieten. Man braucht ferner einen Winkelschleifer mit einer 230 mm großen Schleifscheibe und eine Schaufel. Praktisch, aber nicht unverzichtbar, ist gängigeres Handwerkzeug: Bürste, Kelle, Alulatte, Schnüre und Gummihammer. Präzisionswerkzeug wie die Wasserwaage und Klebeband helfen beim Messen und Kontrollieren von Massen.

Etappen der Pflastersteinverlegung

Pflastersteine werden auf ebenen und stabilen Untergrund gelegt. Hierfür wird der Boden 20 cm tief ausgehoben. Ist der Boden besonders locker, sollte er besser 35 cm abgegraben werden. Eine Schrägung einplanen, damit Regenwasser richtig abfließen kann. Zu diesem Zweck werden in einem Abstand von 1,50 Meter Pflöcke eingesetzt, die die Höhe der Pflastersteine bestimmen helfen. Arbeiten Sie mit der Wasserwaage. Ein Gefälle von 2 cm pro Meter ermöglicht korrekten Wasserabfluss. In Höhe der Markierungen wird eine Schnur gespannt. Mit der Harke eine Schicht Kies ausbreiten, darauf eine Schicht stabilisierten Sand verteilen (auf 10 Volumen Sand rechnet man 1 Volumen Zement). Diese Schicht, die ungefähr 2 cm über dem Schnurniveau liegen muß, wird mit dem Rüttler geebnet. Mit der Latte wird das Sandbett glatt gezogen. Überschüssiger Sand wird in Zickzack-Bewegungen entfernt. Nach Fertigstellung dieser Arbeit können die Pflastersteine beginnend vom Wegrand aus verlegt werden. Die Sandschicht darf nicht betreten werden, man bewegt sich ausschließlich auf den verlegten Steinen fort. Sind alle Steine verlegt, wird mit einem Straßenbesen weißer Rheinsand in die Fugen eingekehrt. Abschließend die gesamte Fläche mit dem Rüttler ebnen.

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Veröffentlicht in ABC von Emily am 20 Sep 2012

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