Wasserhahnenfuß - Pflanzmethoden und Pflanzzeit

Alle Wasserpflanzen gehören zu einer der vier folgenden Hauptgruppen: Seerosengewächse, Schwimmpflanzen, submerse Pflanzen, die sich im Wasser wie außerhalb von Wasser entwickeln. Zu der vierten Kategorie gehören alle submersen Pflanzen, die ausschließlich im Wasser zu sehen sind. Dazu gehört der Gewöhnliche Wasserhahnenfuß ((Ranunculus aquatilis). Er trägt wesentlich dazu bei, das Wasser mit Sauerstoff zu versorgen.

Wasserhahnenfuß kultivieren

Ein Wassergarten mit vielen verschiedenen Pflanzen kann äußerst dekorativ sein. Wasserpflanzen bieten nicht nur ein ideales Teichdekor, sie wirken daneben auch wasserreinigend. Ferner sind sie ein guter Nistplatz für Fische. Alle Wasserpflanzen sind aber eine besondere Zierde. Ob sie auf der Wasseroberfläche schwimmen oder emersiv sind, ihr Blattwerk ist schöner Schmuck für die Wasserstelle. Vor allem Wasserhahnenfuß bildet einen Teppich auf der Wasseroberfläche, was ein recht originelles Schauspiel bietet. Ihre Pflanzung ist nicht schwer, erfordert aber ein wenig Aufmerksamkeit und Wachsamkeit.

Die Eigenschaften des Gewöhnlichen Wasserhahnenfußes

Der Gewöhnliche Wasserhahnenfuß ist eine Pflanze aus der Familie der Hahnenfußgewächse. Er mißt in der Regel zwischen 10 und 50 cm. Seine kleinen, fünfzähligen Blüten sind weiß mit gelbem Rand. Die nierenförmigen Blätter der Pflanze schwimmen auf der Wasseroberfläche.

Sie wachsen in Gräben, Teichen und Sümpfen, gedeihen aber auch sehr gut auf allen nassen Böden. Die Besonderheit dieser Pflanze ist, daß sie sich verändernden Klimabedingungen anpaßt. Mit anderen Worten, sie kann in jedem Klima überleben. In den meisten Fällen erfolgt die Blüte dieser Pflanze zwischen Juni und Juli. Ab Anfang Juni, wenn die Temperaturen in Tümpeln und Teichen steigen, erscheinen die winzigen Blüten des Wasserhahnenfußes. Anders als bei dem Schild-Wasserhahnenfuß wird der Stiel des Gewöhnlichen Wasserhahnenfußes bei der Fruchtbildung nicht größer als 5 cm.

Gewöhnlicher Wasserhahnenfuß – So wird er gehalten

Der Wasserhahnenfuß hält jeder Temperatur stand. Generell kann er in Becken mit einer maximalen Tiefe von 60 cm gepflanzt werden. Es genügt den Wasserhahnenfuß in ein Wasserbecken zu stellen und schon startet er sein rasches Wachstum. Ein paar Stiele dieser Pflanze auf der Wasseroberfläche garantieren die rasche Vermehrung dieser Spezies.

Zwischen Mai und August können alle dann im Handel erhältlichen Wasserpflanzen direkt ins Wasser gesetzt werden. In natürlichen Teichen hält man den Wasserhahnenfuß am besten beschwert mit einem Ballast im Wasser. So wird er von allein auf dem Teichgrund verwurzeln. In künstlichen Wasserstellen sollte die Pflanze besser vorab in einen gut durchlüfteten Pflanzkorb gestellt werden. In diesem Fall muß mit Spezialerde für Wasserpflanzen gearbeitet werden. Bevor die Pflanze vorsichtig auf den Boden des Teiches gestellt wird, gibt man ein paar flache Steine in den Pflanzkorb.

Nicht alle Wasserpflanzen können in Wasser eingetaucht werden. Einige pflanzen sich in der Mitte des Beckens, andere am Ufer. Auch die Tiefe der Wasserstelle ist wichtig. Von ihr hängt das Wachstum der Pflanzen ab. Was die Lichtbedürfnisse der Pflanze anbelangt, sind einige Regeln zu beachten, die sich nach der Pflanzenart richten. Nicht alle Wasserpflanzen brauchen gleich viel Licht.

Nach der Pflanzung ist regelmäßige Pflege angesagt. Wasserhahnenfuß, der seinen Platz gefunden hat, wächst rapide. In diesem Fall geht es direkt ins Becken, um die überschüssige Vegetation zu entfernen. Für die Pflege verwendet man gerne organische Blumenerde oder Düngemittel, um den Boden zu verbessern und anzureichern. Wasserhahnenfuß vom Floristen wächst nur auf humusreichem, tiefgründigem und gesundem Boden. Um keine Zeit mit der Bodenbehandlung zu verlieren, sollte man daher besser Erdreich vorziehen, das bereits seit einiger Zeit kultiviert wurde.

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Veröffentlicht in Wasserpflanzen von Emily am 10 Aug 2011

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