Strohblumen für anhaltende Blütenfreuden

Strohblumen sind beliebt, weil sie überaus dekorativ sind und weil sich ihre Blüten auch dann noch halten, wenn die Blütezeit schon längst vorüber ist. Ihre Kultur ist überaus einfach und ihre Blüte dauert den ganzen Sommer hindurch, von Juli bis August. Strohblumen sind die bekanntesten Trockenblumen. Man kann mit ihnen herrliche Sträuße realisieren und sich so den ganzen Winter hindurch an ihnen erfreuen.

Die Strohblume (Helichrysum bracteatum) gehört zu den krautigen Pflanzen in der Familie der Korbblütler (Asteracea). Ihren lateinischen Namen, Helichrysum, kann man etwa mit „Goldsonne“ übersetzen. Die Strohblume gibt es als einjährige und mehrjährige Arten. Am bekanntesten sind die Garten-Strohblume, einjährige Strohblumen und das Papierknöpfchen. Strohblumen haben ihre Beliebtheit ihrer sommerlichen Blüte im Juli und August zu verdanken. Die Farbe ihrer Blüten ist artenabhängig, meistens findet man sie aber mit weißer, roter, gelber, oranger, rosa Färbung. Es gibt auch zweifarbige Arten. Sie sind extrem leicht in der Haltung und bedürfen keiner besonderen Pflege. Der Boden, auf dem sie stehen, sollte locker und trocken sein sowie vollsonnig liegen.

Einjährige Strohblumen kultivieren

Die einjährige Papierblume (Xeranthemum annuum), auch Pergamentblume genannt, die sich hervorragend für Trockenbinderei eignet. In der Regel zwischen August und Oktober bildet sie luftig-leichte und überaus elegante Margeriten ähnelnde, zarte Blüten. Einjährige Strohblumen sind zumeist weiß, fliederfarben, rosa, lila oder karminrot. Die Blätter sind von hellgrüner Farbe. Die Wuchshöhe dieser Sommerpflanze liegt bei 50 bis 70 cm. Einjährige Strohblumen sind beliebte Trockenblumen, eignen sich aber auch für Hochbeetkompositionen. Hübsche Assoziationen erzielt man mit Strandflieder, Gipskraut und Gauklerblume. Die Pflanzung von einjährigen Strohblumen kann im Mai im Topf oder ins Freiland erfolgen, Hauptsache es wird ein Platz in der Sonne gewählt. Sollen mehrere Pflanzen gesetzt werden, ist auf einen Abstand von 30 cm einzuhalten. Gesät werden kann von März bis Mai: Im Topf oder Kasten wird im März oder April gesät, im Freiland von April bis Mai.

Garten-Strohblumen kultivieren

Garten-Strohblumen (Helichrysum bracteatum) sind die Trockenblumen schlechthin. Ihre Blütezeit erstreckt sich von August bis Oktober. Es handelt sich um Sommerblumen, die sich in der Vase besonders lange halten. Auch nach dem Winter sind die Farben ihrer Blüten noch nicht verblichen. Sie sind für ihren nachhaltigen Wuchs bekannt. Adulte Pflanzen können problemlos eine Höhe von 1m erreichen. Die Zwergvariante wächst zwischen 30 und 40 cm hoch. Eine weitere, tetraploide Art produziert Riesenblüten. Die Blüten sind meist weiß, gelb, lila oder rot. Sie tolerieren jeden Bodentyp pflanzen und benötigen wie alle Strohblumen einen vollsonnigen Standort. Die Pflanzung erfolgt im Mai in einem Pflanzabstand von 30 cm. Für die Kultur im Topf oder Blumenkasten sät man im März oder April, ins Freiland kann man im April oder Mai säen, wenn die Temperaturen 18 bis 20? C erreicht haben.

Strohblumen trocknen

Die Garten-Strohblume Helichrysum bracteatum eignet sich hervorragend für die Herstellung von “strohigen” Sträußen, will sagen Trockensträußen. Solche Sträuße halten sich den ganzen Winter. Für die Herstellung von Trockensträußen pflückt man die Blumen, wenn ihre Blüten noch nicht ganz geöffnet sind, und hängt sie zum Trocknen kopfüber an einem dunklen und gut belüfteten Ort auf. Für eine noch längere Konservierung kann man seinen Strauß, sobald er richtig getrocknet ist, mit Haarlack besprühen.

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Veröffentlicht in Sommerblumen von Emily am 28 Jun 2012

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