Pflanz- und Pflegehinweise für schöne Spindelsträucher

Der Spindelstrauch mit seinen 175 verschiedenen Arten ist dekorativ und findet seinen Platz fast überall in einem Garten. Je nach Art kann diese Pflanze unterschiedliche Formen annehmen. Sie ist Bodendecker ebenso wie Kletterpflanze und beliebt, weil sie ihrem Besitzer nur wenig Arbeit und Pflege abverlangt. Werden bei der Pflanzung einige wenige Richtlinien beachtet, wird sich die Pflanze im weiteren großzügig entwickeln.

Ein Spindelstrauch im Garten bedeutet effiziente Raumnutzung. Der Schmuckeffekt versetzt in Entzücken und erlaubt darüber hinaus, den ungewollten Wuchs von Unkraut zu verhindern. In Hecken und als Solitärpflanze, als Schmuck am Wegrand und im Steingarten – der Spindelstrauch mit seinen zahlreichen Arten ist ein wirklicher Vielkönner.

Der Spindelstrauch und seine verschiedenen Arten

Es sind ungefähr 175 Arten bezeichnet. Der Spindelstrauch oder Spindelbaum wird in der Regel für seinen Schmuckcharakter kultiviert. In Hecken kann das Gewächs je nach Art 6 Meter hoch wachsen. Als Ziergehölz macht der Spindelstrauch mit seinem besonders farbenfrohen Laub und seinen hübschen Herbstfarben stets auf sich aufmerksam. Man unterscheidet mehrere Gruppen, bestimmte Arten besitzen laubabwerfende Blätter, andere sind immergrün. Es gibt Spindelsträucher, die kriechend am Boden wachsen und einen hübschen Pflanzenteppich bilden, andere klettern in die Höhe. Zu den laubabwerfenden Arten gehören zum Beispiel der Spindelstrauch Euonymus alatus mit tiefrotem Laub und purpurnen Früchten. Auch das zu den Spindelsträuchern gehörende, in den hiesigen Wäldern wachsende Europäische Pfaffenhütchen oder Pfaffenkäppli trägt sommergrünes Laub. Das Europäische Pfaffenhütchen hat dunkelgrünes Laub und rosa Beeren. Das laubabwerfende Pfaffenhütchen stößt auf viel Gefallen, weil es wirklich überaus dekorativ aussieht. Die ausdauernden Arten sind als Heckenpflanzen beliebt. Dazu gehören Euonymus fortunei aus China, Euonymus myrianthus oder auch Euonymus wilsonii.

Die Pflanzung eines Spindelstrauchs

Je nachdem, ob es sich um eine laubabwerfende oder ausdauernde Art handelt, wird die Pflanzung nicht zu derselben Periode stattfinden. Die laubabwerfenden Sträucher können während der ganzen Wintersaison gepflanzt werden, die ausdauernden während des Frühlings. Im Allgemeinen wachsen die Pfaffenhütchen auf allen Böden, selbst Kalkstein. Ein frischer und gut dränierter Boden ist allerdings vorzuziehen. Für die Verwirklichung einer Hecke in gut vorbereiteter und mit Humus angereicherter Erde alle 40 bis 50 cm eine Pflanze setzen. Eine durchschnittliche Höhe von 60 ist cm für Setzlinge ideal. Ein gepflanztes Pfaffenhütchen wird rasch anwachsen und an Zentimetern zulegen. Hierfür bedarf es allerdings ein wenig Pflege.

Pflegetips für das Pfaffenhütchen

In den ersten Jahren wird man am seinen Pflanzen am meisten Aufmerksamkeit schenken müssen. In dieser Zeit wird man den Boden um die Pflanze stets sauberhalten müssen. Wer die Erde im Frühjahr hackt, kann moderater gießen, da die Flüssigkeit dann besser in den Boden eindringt. Die Versorgung mit Dünger in der gleichen Saison ist sinnvoll. Ebenfalls im Frühling wird der Pflanzenschnitt durchgeführt, dies gilt insbesondere für die immergrünen Arten. Ein erster Schnitt sollte direkt nach der Pflanzung vorgenommen werden, er stärkt die Pflanze. Werden die laubabwerfenden Arten nach dem Winter geschnitten, handelt es sich um eine konsequente Maßnahme, die zum Ziel hat, die neuen Triebe zu stärkerem Wuchs anzuregen. Trotz seiner Robustheit hat der Spindelstrauch zahlreiche Feinde, darunter die schwarze Blattlaus, die Schildlaus oder auch die Gespinstmotte. Die Pfaffenhütchen-Gespinstmotte ist ein weißer Schmetterling, dessen Raupe in den Monaten Mai und Juni den Strauch überzieht und sich von seinen Blättern ernährt. Für jede Form von Parasiten besteht ein eigenes Gegenmittel. Damit ist es möglich, sein Pfaffenhütchen bei guter Gesundheit zu erhalten.

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Veröffentlicht in Kletterpflanzen von Emily am 22 Jul 2011

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