Salatsorten, für jeden Geschmack der passende Salat

Salat ist nicht gleich Salat. Jede Sorte schmeckt anders, keine gleicht der anderen. Jede Salatsorte hat ihre eigene Erntesaison, die in manchen Fällen sogar das ganze Jahr andauern kann. Damit sich Salat möglichst lange möglichst frisch hält, wird er am besten im Kühlschrank bei Temperaturen zwischen 0° und 3° C aufbewahrt. Die meisten Salatsorten halten sich um die drei Tage, Eskariol bzw. Friseesalat kann sich bis zu fünf Tage halten.

Salate – Arten und Sorten

Eisbergsalat, Lollo Rosso und Lollo Bionda, Eichblattsalat, Kopfsalat und Feldsalat sind die einzigen Sorten, die man ganzjährig auf dem Markt finden kann. Feldsalat, Kopfsalat und Lollo Rosso sowie Lollo Bionda kann man ungefähr drei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks halten, wenn man sie nicht sofort verbrauchen kann. Eichblattsalat hat eine grüne bis rötlich-braune Färbung. Ein lockerer Kopf und sehr zarte Blätter machen diese Sorte recht empfindlich. Die Form der Blätter sind dem Eichenlaub sehr ähnlich. Eichblattsalat hat ein feines, mildes Aorma und erinnert geschmacklich ein wenig an Haselnüsse. Ganz anders der Eisbergsalat. Der Kopf ist rund mit dicht anliegenden Blättern. Eisbergsalat ist knackig im Biß und vermittelt den Eindruck von Kühle und Frische. Beide Sorten findet man fast ganzjährig im Handel, verpackt in Kisten mit jeweils acht bis zehn Salatköpfen. Lediglich von Dezember bis März sind sie manchmal etwas schwerer zu finden. Am weitesten verbreitet und am beliebtesten ist nach wie vor der Kopfsalat. Er bildet einen rundlichen, mit dichten Blättern bewachsenen Kopf, und schmeckt mild und erfrischend. Kopfsalat hat normalerweise eine grüne Farbe, es gibt aber auch gelbe und rote Sorten. Kopfsalat findet man im Handel in Kartons zu sechs oder 12 Köpfen. Lollo Rosso und Lollo Bionda sind Schnittsalate, die sich nur in ihrer Farbe unterscheiden. Lollo Bionda ist von hellem Grün, Lollo Rosso ist eher rot gefärbt. Die Blätter beider Sorten sind rosettenartig und zum Ende hin stark gekraust. Die Köpfe sind locker, im Geschmack sind beide Sorten frisch-knackig, leicht nussig und mild bis herb. Feldsalat gibt es in verschiedenen Varianten, der bekannteste ist der gewöhnliche Feldsalat, manchmal auch Ackersalat und Rapunzelsalat genannt. In der Schweiz ist er als „Nüssli“ bekannt, in Österreich als „Vogerlsalat“. Feldsalat wird in Herbst- oder Frühjahrskultur angebaut. Die Blätter sind hell- bis dunkelgrün und bilden zu mehreren jeweils eine Rosette. Feldsalat ist die einzige Salatsorte mit löffelartigen Blättern, – zumindest erleichtert diese besondere Blattform das Waschen des Salats vor der Verarbeitung. Wie der Eichblattsalat ist auch Feldsalat im Geschmack würzig-pikant mit leichtem Nußaroma. Im Handel findet man Feldsalat häufig als lose Blätter, die nach Gewicht verkauft werden.

Salate, die man von Mai bis November im Handel findet

Bataviasalat kann man von Mai bis fast November als Freilandware kaufen. Er sieht dem Friseesalat zum Verwechseln ähnlich, die Ränder seiner Blätter sind aber von tiefem rotbraun und entweder glatt oder stark gewellt. Batavia schmeckt mit pikanten Dressings, die Blätter sind knusprig und auf der Zunge mürbe und saftig-süß. Bataviasalat findet man zu jeweils acht einzeln verpackten Salatköpfen. Radicchio Rosso rivalisiert von September bis April neben Endiviensalat um die Gunst der Käufer. Diese Sorte besitzt besonders knackige Blätter, die mehr oder weniger bitter schmecken – genau das gefällt vielen Salatfans. Radicchio kann übrigens auch gedünstet, gratiniert oder gefüllt werden. Mit seinen runden Blättern, die von dunkler, weinroter Färbung sind und weiße, manchmal gesprenkelte Blattrippen zeigen, ist der Radicchio ein ganz besonderer Salat. Die Blätter sind mehr oder weniger dicht am runden Kopf anliegend. Radiccio Rosso wird als Salatkopf zumeist in Kartons von 2 kg in den Handel gebracht. Römersalat wird wegen seiner besonders starken Blattrippen und kräftigen, knackigen Struktur gern wie Spinat und Kohlgemüse verwendet und gedünstet. Die äußeren Blätter des auch Romana bezeichneten Salats sind vorwiegend dunkelgrün, die inneren Blätter infolge der Kopfbildung gebleicht. Der Geschmack dieser leicht säuerlich aromatischen Blattsalatsorte bildet einen angenehmen Ausgleich in kräftigen Gerichten. Im Einzelhandel findet man Römersalat in der Regel in Kartons zu acht Stück.

Salate, die zu Jahresbeginn nicht Saison haben

Friseesalat, Rucola oder Rauke und Lollo Rossa gehören zu jenen Salatsorten, die man außerhalb der Saison nicht immer ohne weiteres im Handel findet. Endiviensalat gibt es mit krausen und mit glatten Blättern. Die krause Endivie wird auch Friseesalat genannt. Die Endivie hat breite, glatte Blätter, Friséesalat besitzt stark geschlitzte und sehr unregelmäßig und fein gegliederte, hellgrüne bis gelbe Blätter. Alle Endivienarten haben viele Bitterstoffe und einen dementsprechend mehr oder weniger ausgeprägten Geschmack. Sie sind so gut wie ganzjährig im Handel zu finden, wenn auch weniger in den Wintermonaten Dezember bis Februar. Friseesalat und glatte Endivie werden zumeist in Kartons mit 6 bis 14 Stück je Verkaufseinheit angeboten. Sie können lose wie in Beutel verpackt angeboten werden. Die Sorte Lollo Rossa findet man im Januar und Februar nur selten. Diese Salatsorte besitzt stark gekrauste Blätter von vorwiegend rötlich-brauner Färbung. Im Geschmack ist Lollo Rosso ziemlich neutral. Er wird in Tüten und lose angeboten. Rucola-Salat findet man ab Januar bis Ende Februar kaum im Handel. Man erkennt ihn leicht an seinen buchtig fiederteiligen Blättern, die auf jeder Seite zwei bis vier Fiederabschnitte haben, meist ganzrandig, manchmal aber auch gezähnt sind. Rucola oder Rauke wird durch sein scharfes und pikantes an Nüsse erinnerndes Aroma als Würzmittel gebraucht, oft gerne als Pesto oder als Einlage in Suppen, Pasta oder Eintöpfen verarbeitet. Rauke wird im Glas als Würze oder lose als Salat verkauft.

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Veröffentlicht in Grüngemüse von Emily am 20 Aug 2011

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