Nützliche Tips für die Rasenmahd

Rasenmähen, wie man’s richtig macht.  Bei der Rasenmahd müssen in der Tat bestimmte Dinge in Betracht genommen werden. So ist es nützlich zu wissen, zu welchen Jahreszeiten am besten gemäht wird, welche Schnitthöhe korrekt ist, welches Gerät benutzt werden soll. Motor- oder Elektrorasenmäher, mit oder ohne Auffangbehälter – der Gartenhandel bietet ein umfassendes Angebot.

Einen schönen Rasen zu erhalten ist nicht so leicht, wie sich mancher vorstellen mag. Häufig hat man es mit einem trockenen Rasen zu tun, der von anderen Gräsern in der Umgebung kontaminiert ist, oder der schlicht nicht den erwarteten Aspekt annehmen will. Um sich an einem schönen Rasen erfreuen zu können, ist es unabdingbar, einige wenige grundlegende Regeln zu befolgen.

Wann wird Rasen gemäht?

Häufiges Mähen garantiert einen dichten Rasen und lässt die Grashalme dicker wachsen. Dadurch entwickeln sich Unkräuter nur schwer. Eine Grundregel ist nur bei trockenem Wetter zu mähen. Mit dem nahenden Frühling, in der Wachstumsphase des Rasens, kann man wöchentlich mähen, doch hängt dies auch von der Rasensorte ab. Weidelgras zum Beispiel ist schnell wachsend und muß einmal pro Woche gemäht werden. In dieser Jahreszeit wird Rasen auch so kurz wie möglich geschnitten. Im Sommer kann man seltener schneiden, dagegen aber nicht allzu kurz, um den Rasenansatz vor zu intensiver Sonne zu schützen. Im Herbst erfolgen die letzten Rasenschnitte auf noch höherer Schnitthöhe, damit der Rasen ein Maximum seiner Energie für den bevorstehenden Winter einspart.

Vorgehensweise

Im Allgemeinen darf man nicht mehr als ein Drittel der Rasenlänge schneiden. Eine gewisse Schneidhöhe beibehalten erlaubt, die Verwurzelung der Halme zu verbessern. Besonders kurz schneiden bedeutet häufiger mähen. Konkret geht es beim Mähen darum, ein Gitternetz zu realisieren. Der Rasenmäher sollte stets eine Radbreite in die geschnittene Mähspur hineinragen. Auf diese Weise erzielt man eine übergangslose und streifenfreie Fläche, und auch kleine Flächen werden nicht vergessen. Rasen in Schattenzonen wird höher geschnitten, weil es dort empfindlicher ist und langsamer wächst. Kanten und mit dem Rasenmäher nur schwer zugängliche Stellen werden vorab mit dem Rasentrimmer geschnitten. Stets ist darauf zu achten, daß keine Hindernisse bei der Arbeit stören oder Gegenstände herumliegen, die durch den Rasenmäher herumgewirbelt werden könnten. Rasenschnitt wird durch den Auffangbehälter des Rasenmähers oder nach dem Mähen mit einem Rechen eingesammelt, darf aber auf gar keinen Fall auf dem frisch gemähten Rasen liegen bleiben. Der Rasen könnte ersticken und Krankheiten werden begünstigt. Schließlich und endlich ist es wichtig, stets das richtige Arbeitsgerät zu wählen.

Der richtige Rasenmäher

Für Gelände unter 500m² genügt ein Elektromäher. Bei größeren Flächen ist ein Thermo-Rasenmäher oder sogar ein Aufsitzmäher sinnvoll. Die Wahl hängt auch von dem erwarteten Ergebnis und von der Häufigkeit ab, mit der der der Rasen gemäht wird.

Zum Beispiel ist für einen englischen Rasen ein Rasenmäher mit spiralförmigen Messern am ehesten geeignet. Die Messer werden alljährlich geschärft. Um sich vor der Projektion von Kieselsteinen zu schützen, sollte man stets mit einer Schutzbrille arbeiten.

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Veröffentlicht in Rasenratgeber von Emily am 09 Jun 2011

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