Gartenpflege

Die Saison zieht sich hin und Laub und Unkraut häuft sich im Garten. Hitze, Trockenheit und Nässe machen dem Boden schwer zu schaffen und laugen ihn aus. Wie Bäume, Blumen und Gemüse möchte der Garten selbst auch gehegt und gepflegt werden. Es gibt verschiedene Methoden für die optimale Gartenpflege mit dem Ziel eines schönen Gartens.

Gartenpflege ist nicht allein Gärtnern und Botanikern vorbehalten. Mit etwas Geduld und einigen wenigen elementaren Maßnahmen können Sie Ihren Garten verschönern. Legen Sie sich das richtige Material hierfür zurecht: Gießkanne, Kralle, Gartenschere, Rasenmäher usw. Anfänger in der Gartenpflege müssen sich mit einigen Gartenarbeiten erst noch vertraut machen, darunter sicher das Gießen und Jäten. Da der Saft von Pflanzen und Bäumen elementaren Wasserbedarf zeigt, ist an regelmäßiges Gießen zu denken. Gleiches gilt für das Jäten von Unkraut, da welke Blätter und Laubhaufen der gesunden Entwicklung von Pflanzen schaden. Die Pflege eines Nutzgartens ist noch aufwendiger, weil hier die Bodenqualität eine besondere Rolle spielt. Gartenpflege beinhaltet aber noch mehr, etwa die Aufstellung von dekorativen Elementen, die Anlegung Gartenteichs oder den Bau einer Veranda.

Gießen, gießen, gießen…

Um seinem Garten Wasser in ausreichender Menge zuzuführen, muß man wissen, wann gegossen wird. Erstes Anzeichen für den Wasserbedarf einer Pflanze ist trübes und verwelkendes Blattwerk. Unterscheiden Sie aber durch Wassermangel hängende Blätter von solchen, die sich durch zu starke Sonneneinstrahlung verformen. Effizientes Wässern ist langsames Wässern mit intensiver Absorption der Flüssigkeit. Falsch gießt, wer den Wasserstrahl auf das Blattwerk richtet. Besser ist es direkt die Wurzeln zu treffen. Auch in der Mittagshitze sollte nicht gegossen werden, da das Wasser direkt verdunsten würde. Und wer es mit Dickblattgewächsen zu gut meint droht schlicht seine Pflanzen zu ertränken.

Gründlich jäten und hacken

Um im Garten optimale Bodenqualität zu erzielen, sollte man sich an die Methoden zur Bearbeitung des Bodens gewöhnen. Unkraut jäten und hacken lockert den Boden auf und macht ihn durchlässiger. Auf einem so bearbeiteten Boden verdunstet Wasser weniger schnell, und den Pflanzen wird die Wasseraufnahme erleichtert. An der Bodenoberfläche wachsendes Unkraut wird durch Umgraben des Bodens entfernt. Am wirksamsten ist es zu jäten, nachdem es geregnet hat und die Erde noch feucht ist. Bester Zeitpunkt zum Jäten laut Pflanzkalender ist im Frühling und Sommer.

Optimale Bodenqualität im Garten

Auch gejätet benötigt der Boden organische Ergänzungen, um möglichst viel Ertrag zu bringen. Düngen mit Kompost ist ein wirksames Mittel, damit Ihr Garten über einen reichen Boden verfügt. Im Handel wird diverses Kompostmaterial angeboten. Wer will, geht in Eigenproduktion. Hierfür nimmt man leicht verwertbares organisches Material wie Laub, Stroh, Stallmist oder auch Obst- und Gemüseabfälle. Neben Kompost eignet sich Mulch zur Rekultivierung des Bodens im Garten. Der geharkte Boden wird hierbei mit einer dünnen Schicht von Pflanzenmaterial vollständig zugedeckt. Mulchen hilft vor allem auf Gemüsebeeten das Wachstum von Unkraut einzuschränken.

Pflanzen und Bäume

Wachsen die Pflanzen im Garten besonders schnell, bleiben aber kraftlos, dann ist ein Rückschnitt fällig. Zunächst müssen alle toten Äste weggeschnitten werden. Danach wird ein Trieb entfernt, damit die Pflanze neue Knospen bilden kann. Der Pflanzenschnitt gewährleistet Pflanzenwuchs durch Fruktifikation und Blütebildung. Beschnittene Bäume werden mit einer Pflanzstütze aufrecht gehalten. Das Holz hierfür kommt in erster Linie von Kastanienbäumen.

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Veröffentlicht in Gartenpflege von Emily am 11 Jul 2011

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