Gartenhäcksler, ökologische Aufwertung von Gartenabfällen

Gartenabfälle lassen sich mit Hilfe eines Gartenhäckslers zerkleinern, also in ihrem Volumen verringern. Bei diesen Abfällen kann es sich um Totlaub handeln, um Zweige, Grasschnitt, aber auch um Küchenabfälle. Gartenhäcksler können elektrisch angetrieben sein oder durch Benzin- oder Dieselmotoren. Ein solches Gartenhilfsgerät bietet viele Vorteile, ist ökologisch und wirtschaftlich.

Die Zerkleinerung von Gartenabfällen bringt eine gehäckselte Pflanzenmasse, die in den Kompost gemischt wird und so später den Boden verbessert und im Kampf gegen Unkraut hilft. Als Mulchdecke auf einem Pflanzbeet wird die Verdunstung und Ausschwitzung von Feuchtigkeit verringert. Gleichzeitig ist der Boden wirksam vor Sonne und Frost geschützt. Um solche Techniken im Umgang mit Gartenabfall zu fördern, bieten verschiedene Gemeinden diverse Anreize. Man kann sich mit den Nachbarn für die Anschaffung leistungsfähiger Gartenhäcksler zusammentun. Unter Umständen wird ein solcher Kauf sogar öffentlich bezuschußt. Manche Gartenbetriebe vermieten Gartenhäcksler oder kommen ins Haus, wenn größere Mengen von Gartenabfällen zerkleinert werden sollen. In der Regel kann man von einer Mindestmenge von 2 Kubikmeter Grünschnitt ausgehen.

Allgemeines zu Gartenhäcklsern

Die Zerkleinerung von Gartenabfällen erfolgt in der Regel mit einem sogenannten Gartenhäcksler. Es handelt sich dabei um eine moderne Technik, die ein umweltgerechtes und gesundes Produkt ergibt, das als Kompost im Garten verwendet werden kann. Abfallzerkleinerung ist eine wirtschaftliche Lösung zur Aufwertung von Pflanzenabfällen, wie Schalen von Gemüse und Obst, Rasenschnitt, Unkraut, Zweige und Fallaub. Thermische Zerkleinerung ist für den Gärtner eine Zeitersparnis und bringt ihm ein Produkt von erstklassiger Qualität, reich an Kohlenstoff und Stickstoff. Die Technik der Zerkleinerung ist eine Form der Erlangung bodenverbessernder Elemente, indem Rasenschnitt, Laub, Baum- und Heckenschnitt, diverse Pflanzenreste für die Weiterverarbeitung genutzt werden.

Die Technik der Zerkleinerung von Pflanzen

Für ihre Zerkleinerung werden Zweige und Äste über einen Trichter in ein Gerät gegeben, das sie zerreißt und in ihrer Größe reduziert. Die Größe der herausfallenden Stücke ist unterschiedlich. Je nach Zerkleinerungstechnik kann von einer Volumenverringerung um das Sechsfache bis um das Zwölffache ausgegangen werden. Die Zerkleinerung von kleineren Abfallmengen geschieht mit elektrischen Gartenhäckslern. Die Abfälle werden mit einem Messer kleingeschnitten und dann zermalmt. Abfälle aus größeren Flächen werden besser mit einem benzinbetriebenen Gartenhäcksler zerkleinert, der leistungsfähiger ist. Um Schutz vor herumfliegenden Pflanzenstücken zu bieten, sind solche Geräte in der Regel mit einer Schutzklappe versehen. Die von einem Gartenhäcksler akzeptierte Aststärke steht in Abhängigkeit der Leistung des Geräts: Elektrogeräte häckseln in der Regel bis 25 mm Durchmesser, thermische Modelle kriegen Äste bis 50 mm klein. Neben Schutzausrüstung wie Handschuhe braucht man verschiedene Gartenhilfsgeräte: Verlängerungskabel, Gießkanne, Schubkarre und Mistgabel. Zum Zerschneiden besonders starker Äste gibt es Modelle mit einem zweiten, seitlichen Trichter, der die Einführung des Schnittguts in das Gerät vereinfacht. Gartenhäcksler mit Einziehautomatik arbeiten schneller. Sie sind ein Zeitgewinn und arbeiten sicher.

Empfehlungen, an die man sich halten sollte

Um eine bessere Zerkleinerungsqualität zu erhalten, müssen die Abfälle trocken sein. Schotter und Kies führen zu vorzeitigem Verschleiß des Gartenhäckslers, das Zerkleinerungsgut sollte vorab kontrolliert werden, um frei von solchen Fremdelementen zu sein. Zu seiner eigenen Sicherheit sollte man bei der Gartenarbeit Schutzbrille und Schutzhandschuhe tragen. Der Gartenhäcksler sollte in möglichst großer Entfernung zu Wohnbereichen aufgestellt werden, da es sich um ein recht lautes und lärmendes Gerät handelt. Zu diesem Zweck sollte man während der Arbeit auch einen Gehörschutz tragen. Denken Sie an Ihre Nachbarn, und lassen Sie den Gartenhäcksler nur am Tag zu vernünftigen Zeiten laufen. Um qualitativ hochwertiges Häckselgut zu erhalten, sollte man nur gesunde Pflanzenreste verwenden, keine kranken und fleckigen Blätter oder Zweige. Wer einen mobilen Häckslerdienst in Anspruch nehmen möchte, sollte sich vorab bei seiner Gemeinde informieren, an welchen Terminen dieser Dienst geleistet wird. Man kann sich mit auch den Nachbarn zusammenschließen, um einen mobilen Häckslerdienst in Anspruch zu nehmen.

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Veröffentlicht in Gartenpflege von Emily am 14 Jun 2011

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