Methoden und Tricks für den Anbau von Minze

Pfefferminze (Mentha) ist eine intensiv duftende Aromapflanze voller Tugenden. Ganz besonders wird sie für ihre Frische geschätzt. Sie begleitet aufs Herrlichste diverse Speisen und Desserts. Pfefferminze ist eine anspruchsloses und äußerst pflegeleichtes Gewächs, das alljährlich gepflanzt werden kann. Alles, was sie zum Gedeihen braucht, ist ein nährstoffreicher und feuchter Boden. Egal für welche Art von Pfefferminze man sich entscheidet, der Anbaumodus ist stets der gleiche.

Eine Pfefferminzpflanze in seinem Garten ist äußerst vorteilhaft: Sie hält Ameisen und Blattläuse fern und ihre Blätter können in der Küche verwendet werden. Bevor man sich aber an den Anbau machen kann, muß zuerst der Boden vorbereitet werden. Die Erde ist umzugraben, Unkraut und Steine sind zu entfernen. Ist der Boden nicht nährstoffreich genug, muß er verbessert werden. Damit Pfefferminze gedeihen kann, braucht sie humusreichen und feuchten Boden sowie Licht. Zu viel Sonne kann ihr jedoch schaden. Der Anbau von Minze kann entweder durch Aussaat oder aber durch vegetative Vermehrung erfolgen. Pfefferminze ist eine robuste Pflanze mit Blättern, die zu jeder Jahreszeit grün sind. Damit sie ihr Aroma voll entfalten kann genügt es, sie im Herbst und gegen Ende Juni bis auf den Fuß herunter zu schneiden.

Wie wird Pfefferminze angebaut?

Für die Aussaat ist der Frühling die richtige Jahreszeit. Pfefferminzsaat in einen vorbereiteten Boden aussäen, dann großzügig gießen, damit die Saat genügend Nährstoffe erhält. Die beste Methode für den Anbau von Minze bleibt allerdings die vegetative Vermehrung. Hierfür wird einfach eine Wurzel geteilt und neu eingepflanzt. Wer keine Wurzel zur Verfügung hat, kann sich mit einem frischen Minzstengel behelfen. Dieser wird in ein Glas mit Wasser gestellt, wo sich nach einigen Tagen erste Wurzeln bilden. Erst danach kann der Stengel in den Boden gesetzt werden. Egal für welche Technik man sich entscheidet, in allen Fällen drei oder vier Stecklinge 5 cm tief in den Boden setzen, die Erde andrücken und gießen. Die Pflanzen müssen 30 cm entfernt voneinander stehen, damit sie vor Rost geschützt sind. Pflanzen, die dennoch von dieser Krankheit befallen werden, mit einem Insektizid-Fungizid behandeln. Hilft das nicht, bleibt nur noch das vollständige Ausreißen der befallenen Pflanzen.

Wo wird Pfefferminze angebaut?

Minze gedeiht an hellen, halbschattigen Standorten. Pfefferminze kann überall kultiviert werden, im Garten, auf dem Balkon, im Blumenkasten, im Topf, ganz wie es gefällt und wie viel Platz vorhanden ist. Es reicht, daß sie genügend Licht und Wasser erhält. Pfefferminze ist eine mehrjährige, krautige Pflanze. Sie vermehrt sich rasch, ist fast invasiv. Daher sollte ihre Entwicklung regelmäßig im Auge behalten werden. Damit sie sich nicht zu sehr ausdehnt, kann sie zuerst im Topf gehalten werden. Sobald die Pflanze gut entwickelt ist, den Topfboden entfernen und die Pflanze so ins Freiland setzen. Auf diese Weise wird sie sich im Garten nicht zu sehr ausbreiten. Soll Pfefferminze im Topf gehalten werden, ist jährliches Umtopfen ratsam. Konkret geht es um die Erneuerung der Erde, damit die Wurzeln der Pflanze nicht faulen. Dies bringt ihr auch neue Kraft für die nächste Saison.

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Veröffentlicht in Gewürzkräuter von Emily am 10 Aug 2011

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