Maulwürfen und Wühlmäusen aus dem Garten fernhalten

Fallen für Maulwürfe und kleine Nagetiere gibt es viele: Schußfallen, Lebendfallen, Gift, Gas… Die älteste Falle ist ein vielfach bewährtes Modell. Das Tier tritt auf einen Ring und klemmt sich in der Falle ein. Maulwürfe ebenso wie Wühlmäuse gelten als echte Schädlinge. Um ihrer Herr zu werden, kann man Fallen aufstellen, natürliche Räuber in den Garten lassen oder für die Tiere giftige Pflanzen halten.

Zu den klassischen Fallen gehören Federfallen. Sie sind in dreierlei Hinsicht von Vorteil: Sie sind sofort gebrauchsfertig und witterungsbeständig. Die kräftigen Federn beiderseits der Falle lassen sie zu eine besonders wirksamen Gerät werden. Bestimmte moderne Modelle werden nur ausgelöst, wenn sie in den Galerien der Tiere liegen. Maulwürfe werden wohl von einigen als Schädlinge angesehen. Man muß aber wissen, daß sie unter Naturschutz stehen und ihre Präsenz in einem Garten ein Indikator für gute Bodenqualität ist.

Fallenaufstellung

Zuallererst muß man die Ein- und Ausgänge der Galerien lokalisieren. Hierbei kann eine Eisenstange oder anderes Stielgerät helfen. Mit einem Spaten werden die Galerieöffnungen auf ungefähr 20 cm vergrößert. Die Fallen scharf stellen. Dann an jedes Galerieende eine Falle in gegensätzlicher Richtung stellen. Abschließend die Fallen mit etwas Erde abdecken und die Galerieeingänge mit Erde verschließen. Damit man die Fallen auch am nächsten oder übernächsten Tag noch findet, werden die Stellen, an denen sich die Galerien befinden, markiert.

In neuerer Zeit findet man tiergerechtere Modelle mit doppeltem Eingang und Röhrenfallen.

Maulwürfe stehen unter Naturschutz. Man darf sie vertreiben, aber nicht töten. Duftbarrieren sind für Maulwürfe ungefährlich. Röhrenfallen mit doppeltem Eingang vertreiben Maulwürfe definitiv aus dem Garten. Sie sind in der Regel aus Kunststoff und recht lange haltbar. Mit Tunnelfallen, die einen Doppelmechanismus zeigen, lassen sich Tiere verschiedener Größen fangen. Sie funktionieren ohne Gift, sind ökologisch und befreien garantiert von den Nagern. Da sie aus verzinktem Stahl hergestellt sind, sind sie extrem lange haltbar.

Maulwürfe vertreiben: Moderne Technologie im Dienst der Natur

Von chemischen Substanzen und Fallen, welche die Tiere verletzen oder töten würden, ist abzusehen. Es gibt aber Möglichkeiten, sie aus dem Garten zu vertreiben. Moderne Technologie macht sich Sonnenenergie zunutze. Ihr Einsatz erfordert keine Batterien und sind auch an bewölkten Tagen funktionsfähig. Sie sind schnell aufgestellt und unkompliziert. Es genügt, sie in den Boden einzugraben. Ein solcher Maulwurfsschreck ist auch präventiv nutzbar. Einmal aufgestellt, halten sie Maulwürfe auf Dauer fern.

Hilfreiche Tips

Vor dem Aufstellen der Falle die Bildung von Rost fördern, dadurch wird sie weniger schnell aufgespürt. Es genügt, sie in Wasser zu tauchen, um ihren Eigengeruch, der die Tiere mißtrauisch werden läßt, zu verringern. Man kann sie auch mit Erde aus den gebildeten Erdgalerien einreiben. Eventuell kontrollieren, ob die Galerie noch bewohnt ist. Beim Aufstellen und Säubern von Fallen aus Gründen der Hygiene stets Schutzhandschuhe tragen. In der Regel teilt sich ein Maulwurf das angelegte Gangsystem nicht mit Artgenossen. Ein Maulwurfpaar bewohnt Flächen von 300 bis 400 Quadratmeter. An Gangkreuzungen kann man für größere Wirkung mehrere Fallen aufstellen. Lebendfallen halten die Tiere gefangen, so daß man sie an anderer Stelle freilassen kann. Eine wirksame Lösung von Dauer stellen z. B. auch Katzen dar. Maulwürfe und Wühlmäuse lassen sich nur schwer aus dem Garten vertreiben. Vorsorge ist Fürsorge und der beste Schutz.

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Veröffentlicht in Gartenpflege von Emily am 14 Jun 2011

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