Tips für die erfolgreiche Kultur von Lerchensporn

Lerchensporne (Corydalis) -  in den ersten Frühlingstagen erstrahlen ihre Traubenblüten in blau, gelb, weiß leuchtenden Farben. Corydalis-Arten sind einjährige oder mehrjährige, krautige Pflanzen, die zu den Erdrauchgewächsen (Fumarioideae) innerhalb der Familie der Mohngewächse (Papaveraceae) zählen. Ihre Wurzeln sind faserige Knollen oder Rhizome. Lerchensporne zäunen Wege ein, eignen sich für die Pflanzung im Beet und im Steingarten. Der Herbst ist die ideale Jahreszeit für ihre Pflanzung, die Blüte findet von April bis Oktober statt. Lerchensporne vermehren sich vegetativ durch Teilung oder durch Samen. Im weiteren erfährt der Leser, unter welchen Konditionen ihre Kultur möglich ist. Auch nennen wir einige Grundregeln für die richtige Pflanzenpflege.

Lerchensporne sind Wildpflanzen, es sind ungefähr 500 Arten bekannt. Zu den Verbreitungsgebieten von Lerchensporn gehören subalpine Bergwiesen und Gebirgszüge, sie wachsen dort in Gebüschen, Hecken und krautreichen Wäldern. Pflanzenkennern sind Lerchensporne, die zu der Pflanzenfamilie der Mohngewächse gehören, unter ihrem lateinischen Gattungsnamen Corydalis bekannt. Die Pflanze wächst bis zu 30 cm in die Höhe und 60 cm in die Breite. Merkmale sind immergrünes Laub, traubige Blüten und knollige Rhizome.

Voraussetzungen für die Kultur von Lerchenspornen schaffen

Corydalis findet man zumeist am Wegesrand, in Steinfugen, an Mauern, in Steingärten, in Massiven. Allerdings ist die Umgebung von der kultivierten Art abhängig. Gefingerter Lerchensporn (Corydalis solida) hat fingerförmig eingeschnittene Hochblätter und gestreckt kegelförmige, rosa bis violette Blüten. Diese Art rahmt gerne Blumenbeete ein, wächst in Gebüschen und in Steingärten. Corydalis ochroleuca ist eine Schattenpflanze mit eingeschnittenen, blau-grünen oder von innen nach außen hellgelb bis weiß verlaufenden Blättern. Der Duft von kobaltblauer Corydalis elata ist kokosnußähnlich. Standorte sind schattig, in Gebüschen und Steingärten. Corydalis buschii zeigt eingeschnittene, apfelgrüne Blätter und purpurrote Blüten, wird vor allem als offener Bodendecker gepflanzt, eignet sich aber auch als Einrahmung von Blumenbeeten und Steingärten. Günstige Böden für das Wachstum von Lerchenspornen sind alkalisch, fruchtbar, durchlässig und humos. Die meisten Lerchensporne mögen halbschattige bis sonnige Standorte.

Die Kultur dieser Pflanze beginnt im Herbst mit Aussaat im Freiland. Stimmen die Pflanz- bzw. Kulturbedingungen, zeigt Lerchensporn dem Betrachter in der Regel ab April seine Blütenstände. Die Blüte kann bis tief in den Sommer hinein dauern, manchmal sogar bis Oktober. Sobald die Blüte abgeschlossen ist, tritt Lerchensporn in die Winterruhe. In dieser Zeit kann die vegetativem Vermehrung durch Teilung realisiert werden. Lerchensporne vertragen keine Temperaturen unter -23° C, ab – 18° C sterben sie oberirdisch ab.

Lerchensporn kultivieren und pflegen

Bei der Aussaat von Corydalispflanzen eine leichte Erdschicht von etwa 1 cm auf die Samen streuen. Sollen geteilte Pflanzen in die Erde gesetzt werden, wird auf einen Pflanzabstand von 30 cm geachtet. Vorher muß der Boden vorbereitet und mit Kompost oder anderen düngenden Substanzen versorgt werden. In der vegetativen Vermehrungsphase müssen neu gesetzte Pflanzen gut gewässert werden. Sie brauchen die Flüssigkeit für ihr Wachstum. Auch im Sommer muß ihre regelmäßige Wasserversorgung gewährleistet sein. Ist der Boden, auf dem Lerchensporne stehen, hingegen bereits feucht, gießt man besser in größeren Abständen, um Wurzelfäule zu vermeiden.

Sobald die Blüten zu welken beginnen, gibt man dem Gießwasser Dünger für Zwiebelblumen hinzu. Dieser Vorgang wird alle 15 bis 20 Tage wiederholt. Lerchensporne sind immergrüne und resistente Pflanzen. Allerdings ist die Behandlung mit Fungiziden zu empfehlen, um die krankheitsförderliche Verdickung der Knospen zu vermeiden. Lerchensporne sind ein Leckerbissen für Wegschnecken, Schnecken und Spinnmilben. Der Einsatz entsprechender Schädlingsbekämpfungsmittel hilft sie fernzuhalten. Bevor der Winter da ist, sollten Lerchensporne mit Fungiziden behandelt werden. Sobald die Kältesaison Einzug gehalten hat, werden die Pflanzen zu ihrem Schutz mit Torf, Stroh oder Totlaub abgedeckt.

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Veröffentlicht in Zwiebelblumen von Emily am 21 Feb 2013

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