Künstliche Pflanzen - Eine dekorative und haltbare Alternative zu natürlichen Gewächsen

Blumen zu festlichen Anlässen wie Geburtstag, Heirat oder Verlobung schenken ist ein Zeichen der Zuneigung. Der Handel bietet inzwischen die vielfältigsten künstlichen Dekopflanzen: Exotische Gewächse wie Bambusse und Palmen, Blumengestecke mit Orchideen, Rosen oder Margeriten… Sie alle tragen dazu bei, sein Heim mit ausgesuchten Farben stilvoll zu verschönern.

Die Idee der künstlichen Pflanzen ist mehrere tausend Jahre alt, ursprünglich stammt sie aus China und Ägypten. Bereits die Frauen des Königshofes und die Reichen der damaligen Zeit nutzen vorzugsweise Orchideen, Rosen und Pfirsichblüten als Dekorationselemente. Die Technik besteht darin, die schönsten Blüten in Blockglimmer zu verewigen oder mit gefärbten Hornklingen in Form zu schneiden. Im Mittelalter gelangten die künstlichen Blumen nach Frankreich. Bevorzugte Werkstoffe seitdem sind Seide, Samt oder Leinen auf einem Metallträger. Mit Kunstblumen geschmückte Hüte wurden erstmals im 18. Jahrhundert vorgestellt, damit hielt der Trend auch Einzug in die die Pariser Mode.

Was sind Kunstpflanzen?

Künstliche Pflanzen sind Nachahmungen von natürlichen Pflanzen. Sie sind zumeist aus Stoff, Glasfaser, Latex, Holz oder Polyurethanschaum. Wem es an der Zeit für die Pflege natürlicher Pflanzen mangelt oder wer in seinem Wohnbereich nicht genügend Licht hat, für den bilden künstlichen Pflanzen zweifellos eine der besten Alternativen. Früher waren künstliche Pflanzen eher blasses Plastik ohne Leben, inzwischen sind die Stämme stoffbezogen und die Blütenblätter aus Seide, die Nachahmungen sehen ihrem Original zum Verwechseln ähnlich. Ob als klassische Deko, Hecke zur Teilung von Arbeitsflächen, Zitruspflanzen und Olivenbäume für mediterrane Ambiance, Bananenstauden und andere tropische Pflanzen für eine exotische Note – Kunstpflanzen finden vielfältigste Verwendung.

Kunstpflanzen – ja oder nein?

Wer von Kunstpflanzen spricht, meint nicht nur Blumen, sondern verschiedenste Pflanzentypen, darunter auch exotische Pflanzen wie Palmen und Bambusgewächse. Ein besonders kreatives Design versprechen Topiari und Formschnitthecken. Kunsthecken bieten den Vorteil, den Raum zu strukturieren. Ein Zitrusbäumchen mit seinen farbenfrohen Früchten verziert das Eßzimmer geschmackvoll. Künstliche Pflanzen haben den Vorteil, daß sie nur ab und dann abgestaubt werden brauchen und ansonsten extrem pflegeleicht sind. Sie sind auf Dauer schön, da sie anders als natürliche Pflanzen nicht welken. Man kann sich auch für sogenannte halbnatürliche Pflanzen entscheiden, die mit Echtholzstämmen und künstlichen Blättern und Blüten auffallen. Der Einsatz von Latex in der Fresh-touch-Technik bringt eine besonders natürliche Wirkung. Wer nicht genügend Zeit hat, um sich mit natürlichen Pflanzen zu beschäftigen, hat mit Kunstpflanzen Vorteile: Sie brauchen nicht gegossen werden, es wächst kein Unkraut und sie haben keine Lichterfordernisse, sehen aber dennoch schön aus.

Kunstpflanzen aufstellen?

Damit eine Kunstpflanze wirklich täuschend echt aussieht, wird sie in einen mit Lehmkugeln gefüllten Topf gestellt. Triste Eingangsbereiche und leere Ecken werden durch sie aufgelockert und wirken lebendiger, dunkle und öde Räume bekommen durch die grünen Blätter vom Olivenbaum oder Bambus Licht. In Wohnraum und Küche wirken Blumengestecke in der Designervase besonders edel und effektvoll. Romantikern werden Kletterpflanzen wie Efeu oder eine Hängeampel in Kombination mit softem Licht gefallen. Kunstpflanzen können auch im Freien Dekoration bringen. Ein Baum auf der Terrasse sorgt für üppige Dschungel-Vegetation, eine mit Weinblättern begrünte und mit Palmen umrandete Pergola und versetzt ans Meer. Besonders schön wirken vom Aussterben bedrohte exotische Pflanzen wie bestimmte Orchideenarten. Kunstpflanzen anstelle von natürlichen Pflanzen leisten schließlich und endlich auch einen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt.

Ähnliche Beiträge:

  1. Exotische Bäume
  2. Exotische Pflanzenschönheit
  3. Gärten und Gartenstile
  4. Gärtnern auf Kalkboden
  5. Nasser Gartenboden

Veröffentlicht in Grünpflanzen von Emily am 08 Aug 2011

Einen Kommentar schreiben :

Name *:

Text *:

* : Pflichtfeld