Gemüse für jede Jahreszeit

Es gibt zahlreiche Arten von Gemüse und von jeder Art unzählige Sorten. Ihr Anbau ist saisonabhängig. Gemüse wird im Sommer, im Winter oder im Frühjahr konsumiert, es gibt aber auch solches Gemüse, das nur im Herbst gegessen werden kann. Herbstgemüse gibt es zahlreich. Es ist anspruchsvoll und verlangt von einem Gärtner ganz bestimmte Anbaumethoden. Geerntet wird dieses Gemüse zwischen September und Weihnachten.

Die Herbstsaison im Gemüsegarten beginnt im September und endet mit dem Dezember. Während dieser Wochen gedeihen viele Pflanzen hervorragend und füllen mit ihrer Ernte den Speiseplan mit Vitaminen. Um aber soweit zu kommen und von besagtem Gemüse profitieren zu können, muß man sich regelmäßig darum kümmern.

Herbstgemüse in die Erde bringen – Vorbereitung ist nötig

Bevor man säen kann, muß man die Pflanzfurchen gründlich wässern. Dies hilft vor allem den richtigen Samenkörnern, die so schneller wachsen als Unkraut. Nicht vergessen, nach der Aussaat den Boden fest anzudrücken. Eventuell ein Vlies über die Fläche legen, damit werden Nager wie Ratten daran gehindert, den Boden aufzukratzen. Eine ausgezeichnete Pflanzmethode ist, Saatgut freihändig zwischen Tomatenpflanzen zu säen. Besonders interessant ist der Gemüseanbau auf einer Fläche, auf der bereits Bohnen angebaut werden. Die ausgerissenen Bohnenpflanzen bringen der neuen Saat Schatten. Eine vorherige Erdbeerkultur dagegen muß vollständig entfernt werden, damit das nun wachsende Gemüse nicht in Kontakt mit eventuellen verfaulten Früchten kommt. Gemüse, das im Innern gezogen wird, sollte darauf geachtet werden, daß die Pflanzen gleichmäßig feucht sind und schön hell stehen. Damit die Pflanzabstände zwischen den einzelnen Sämlingen hinreichend groß sind, kann das Saatgut mit Kaffeesatz vermischt werden. Zwergbohnen und Kopfsalat können unmittelbar nach der ersten Kartoffelernte gesät werden.

Herbstgemüse: Die Anpflanzung

Bevor die Samen in den Boden gebracht werden, muß das Erdreich mit einer Hacke oder Handhacke oberflächlich aufgekratzt werden. Mit den ersten Augusttagen muß man sein Herbstgemüse pflanzen. Hierfür werden Furchen von 4 bis 6 cm Tiefe gezogen und mit Sand bestreut. In jede Reihe werden alle 20 bis30 cm zwei bis drei Samenkörner gelegt. Die Keimung erfolgt schneller, wenn die Saat mit einer feinen Erdschicht abgedeckt wird. Ist der Boden grob strukturiert, deckt man die Saat besser mit Kompost oder Universal-Blumenerde ab.

Wie man Herbstgemüse pflegt

Die Pflege von gepflanztem Herbstgemüse beginnt mit weniger häufigem, dafür aber intensiverem Gießen. Je Kubikmeter rechnet man rund 25 Liter Wasser. Vertrocknete Stengel an der Pflanzenbasis werden entfernt. Pflanzen wie Bohnen und Rosenstöcke, die eher unregelmäßig wachsen, werden ab und dann geschnitten. Pflanzen brauchen stets Licht.

Herbstgemüse und Pflanztermine

Die Herbstsaison dauert in der Regel vier Monate. Jeder von ihnen bringt Gemüse, das den Speisezettel bereichert. Für die Ernte von Kartoffeln, Zucchini, Karotten, Spinat, Lauch, Auberginen, Flageolet-Bohnen, Kohl, Rüben und Gurken ist der September am besten geeignet. Im Oktober sollte sich die Ernte auf Paprika, Brokkoli, Kürbis, Rüben, Radieschen und Fenchel konzentrieren. Zwiebeln, Schwarzwurzeln, Stangensellerie, Artischocken, Rotkohl und Endivien wiederum werden idealerweise im November geerntet. Anfang Dezember, zwei bis drei Wochen vor Herbstende, sind rote Bete, Möhren, Kartoffeln, Pastinaken, Topinambur, Knollensellerie und Kardone an der Reihe.

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Veröffentlicht in Nutzgarten von Emily am 20 Sep 2012

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