Techniken für die Gestaltung und Pflege von Gartenwegen

In einem Garten sind Wege wichtig für die Haltbarkeit des Rasens wie für den Komfort der Gartennutzer. Ob Gartenwege mit dem Auto oder zu Fuß genutzt werden, gut geplant sind sie ein Zeitgewinn und auch eine Zierde für den Garten. Schauen wir gemeinsam, was man zu dem Thema wissen muß, von der Planung und Gestaltung bis hin zu der Rolle, die Fachleuten dabei zukommt.

Bevor man sich in etwas stürzt, von dem man nicht viel Kenntnis hat, ist es stets besser, fachmännischen Rat einzuholen. Die Gestaltung und Pflege eines Gartens macht von dieser Regel keine Ausnahme. Bevor man Gartenwege anlegt, sollte man sich den Rat eines Gartenspezialisten oder Landschaftsarchitekten einholen. Dabei sollte man aber stets daran denken, daß man in erster Linie alleinverantwortlich für die Pflege der realisierten Gartenwege sein wird. Die nachstehende Aufzählung gibt einen kleinen Einblick in das notwendige Material und Pflegetips.

Planung des Regenwasserablaufes

Vor der Wegegestaltung ist zuerst die Frage des Wasserablaufs zu lösen. Unbedingt vermieden werden muß, daß Regenwasser in Hausrichtung läuft oder sich auf Wegen sammelt. Der Weg sollte leicht abschüssig sein, damit alles Wasser z. B. in Richtung Abwasserkanal Fließen kann. Ist diese Frage geklärt, stellt man sich jene der Nutzung des geplanten Wegs. Soll er mit dem Auto befahrbar sein oder nur zu Fuß benutzt werden? Tatsächlich gibt es kein Material, das nicht für beide Zwecke geeignet ist; damit der Weg aber lange im richtigen Zustand bleibt, sollte das Material vor allem bei einer geplanten Befahrung mit Autos sorgfältig gewählt werden.

Die Besonderheiten von Garten und Haus berücksichtigen

Man sollte die Materialwahl von den örtlichen Klimabedingungen abhängig machen. Für niedrige oder feuchte Temperaturen gibt es Materialien, die besonders Kälte und Wasser standhalten. Wer schöne Wege realisieren möchte, sollte sie dem Stil des Hauses anpassen. Hierbei kann man sich durch einen Fachmann beraten lassen. Geradlinige Wege sind vorzuziehen, denn sie sind einfacher nutzen und zu pflegen.

Materialien für die Gestaltung von Gartenwegen

Soll der Weg durch Autos befahrbar sein, eignet sich Bitumen: Asphalt ist relativ preiswert. Für eine Benutzung zu Fuß kann zu Schotter zerkleinerter Kies verwendet werden. Der Vorteil von Kies ist, daß er gegenüber anderen Materialien extrem billig ist. Man kann resistenten Rasen pflanzen oder Ziegel, Pflastersteine oder Betonplatten verarbeiten. Eine umweltfreundliche Alternative sind geschredderte Koniferenzweige, aus denen Gehwegplatten hergestellt werden. Solch zerkleinertes organisches Material kann später zu Kompost verarbeitet werden.

Pflege von Gartenwegen

Bitumen wird in der Regel einfach nur gefegt. Vor allem Asphaltbeläge aber sind möglicherweise mit Fleckenschutzmitteln, wie sie im Handel erhältlich sind, zu reinigen. Pflastersteine und Ziegel erfordern keine besondere Pflege. Zur Entfernung von Unkraut zwischen den Platten oder Steinen genügt ein herkömmliches Unkrautvernichtungsmittel ein- oder zweimal jährlich (im Frühjahr und gegen Sommerende). Mit dem Hochdruckreiniger wird darüber hinaus auf den Platten gebildeter Moos entfernt.

Das einzig echte Problem des Kieswegs ist, nachwachsendes Gras. Es wird einfach ohne spezielles Werkzeug heraus gezupft. Von Zeit zu Zeit wird der Boden nivelliert, damit er sein ursprüngliches Aussehen nicht verliert. In Abständen werden alle Wegekanten gründlich geputzt. Man sollte nicht außer Acht lassen, daß sich nach rund 3 Jahren der Zustand von Rollsplitt verschlechtert. Wenn Kies- und Splittwege ihr ursprüngliches Aussehen zurück erhalten sollen, müssen sie folglich von Grund auf renoviert werden. Shreddermaterial sollte nach rund 3 Jahren erneuert werden. Das alte Material kann als Kompost dienen.

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Veröffentlicht in Deko-Ratgeber von Emily am 27 Sep 2012

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