Persönlicher Stil für einen individuellen Garten

Gärtnern ist eine ideale Freizeitaktivität, um Sonnentage zu genießen und parallel dazu die Landschaft zu verschönern. Möglich wird dies mit Pflanzen, die Frische und Behaglichkeit ins Haus bringen. Wecken Sie also den Künstler in sich, geben Ihrem Garten eine persönliche Note und gestalten Sie ihn dekorativ! Viele Wege führen zum Ziel: Pflanzenauswahl, Gestaltungstechniken, Werkzeuge…

Obwohl die Aussaat und Pflanzung von Pflanzen als solche ein Kinderspiel zu sein scheint, ist ein individuell gestalteter Garten doch weit angenehmer. Ob Sie in einer Wohnung leben oder in einem Haus, Blumen verschönern jedes Heim. Ihre Pflege ist darüber hinaus ein fantastisches Mittel zur Entspannung und Erholung. Bevor man sich ans Pflanzen machen kann, sollte man Bekanntschaft mit den bestehenden Pflanzenarten machen. Jede Pflanze ist unterschiedlich, ihre Pflanzung erfolgt auf verschiedene Weisen und unter verschiedenen Bedingungen. Man muß sich auch überlegen, ob man im Freiland oder lieber in Blumenkästen pflanzen möchte. So manch einer zieht Topfpflanzen vor. Auch die Pflanzenaussaat ist je nach Bodenbearbeitungsgerät unterschiedlich. Und um ein guter Gärtner sein, gilt der erste Gedanke eben dem richtigen Werkzeug. Zu den elementaren Gartengeräten gehören Rechen, Gießkanne, Spaten, Hacke, Pflanzkelle, Blumenspritze und diverses anderes Gerät.

Pflanzen aussuchen

Bei der Gestaltung eines Gartens kann man seine Auswahl aus vier Arten von Pflanzen treffen. Einjährige Pflanzen folgen einem Lebenszyklus, bei dem Keimung, Ausbildung der Pflanze, Blüte und schließlich Absterben in einer Vegetationsperiode stattfinden. Zu den einjährigen Pflanzen gehören Mauerblümchen, Petunie, Löwenmäulchen und Sonnenblume, sie alle werden im Januar gepflanzt. Zweijährige Pflanzen dagegen pflanzen sich dagegen im Herbst aus dem einfachen Grund, daß sie in einer Vegetationsperiode zweimal blühen, nämlich hauptsächlich im Sommer und im Frühling. Zu den bekanntesten zweijährigen Pflanzen gehören Vergißmeinnicht und Fingerhut. Staudengewächse sind anspruchsloser als die beiden vor genannten Kategorien, sie sind nämlich wärme- und kältebeständiger. Sie sind besonders langlebig, brauchen nur einmal gepflanzt werden und blühen dann über mehrere Jahre hinweg in jedem Jahr erneut. Zu dieser letzten Kategorie gehören Schleierkraut, Astern und Gänseblümchen.

Standortwahl

Ist man sich im klaren darüber, was für Pflanzen gezogen werden sollen, macht man sich an die Standortsuche. Man hat die Wahl zwischen der Freilandpflanzung, sofern ein Garten vorhanden ist, und der Topfpflanzung, wenn man nur über eine Wohnung verfügt. Für die Pflanzung im Garten muß ab Herbst zuerst der Boden vorbereitet werden, der zu diesem Zweck mit Torf und Dünger angereichert und umgegraben wird. Dann wird ausgesät, das Saatgut mit Erde bedeckt und gut beregnet. Sobald Keimlinge sichtbar werden, sollte man nicht zögern Überschüssiges auszulichten, um den verbleibenden Pflanzen zu mehr Raum und damit zu besserem Wachstum zu verhelfen. In der Blütezeit sollte der Boden mit Dünger angereichert werden. Unkraut und welke Blätter sind selbstverständlich zu entfernen. Die zweite Methode besteht in der Pflanzung in Töpfen oder Kübeln. Bei der verwendeten Erde ist auf hohen Nährstoffgehalt zu achten. Der Boden sollte sich aus Sand, Erde, mineralischem Dünger oder Dung zusammensetzen. Auf den Topfboden kommt grundsätzlich eine Schicht Kieselsteine, damit das Wasser besser durchsickern kann. Dann wird der Behälter mit Erde und Dünger bis unter den Topfrand aufgefüllt. Nun können die Samenkörner eingelegt und mit einer dünnen Schicht Erde bedeckt werden. Um das Wachstum zu fördern, wird ein Glas über den Topf gestülpt und der Topf dann von Zeit zu Zeit an einen sonnigen Platz gestellt. Sobald sich die Keimlinge zeigen, sind Größere Töpfe vorzusehen, in denen sich die Jungpflanzen weiter entwickeln können. Die Pflänzchen sind gleichmäßig feucht zu halten, was am besten mit einer Blumenspritze gelingt.

Mit Pflanzen einen attraktiven Garten realisieren

Damit Pflanzen in einem Garten attraktiv aussehen, kann man sie auf verschiedenerlei Weise aussäen. Bei der Reihensaat werden die Samenkörner reihenförmig in Abständen von 3 bis 5 cm zueinander in die Erde gebracht. Die Triebe bilden dann eine blühende Linie. Diese Methode kann sowohl im Freiland wie für Topf- und Gewächshauspflanzen zur Anwendung gelangen. Man kann diese Methode auflockern, indem die Saat beispielsweise spiralförmig gestreut wird, oder in Kurven, wobei aber immer eine Linie eingehalten wird. Eine zweite Methode ist Breitsaat, bei der das Saatgut mit der Hand ganzflächig auf dem Saatbett verteilt wird. Der Vorteil dieser Methode liegt in dem natürlichen Aussehen der bewachsenen Gartenfläche. Sie bringt den Pflanzen Volumen und ergibt dichte Blumenbeete und hat darüber hinaus den Vorteil, daß sie kleinere Unregelmäßigkeiten wie Löcher oder Beulen im Gartenboden kaschieren hilft. Bei der Aussaat ist lediglich darauf zu achten, daß die Samenkörner nicht in Haufen gestreut werden. Eine weitere Art der Bepflanzung ist die Dippelsaat. Hierbei werden mehrere Samenkörner an der gleichen Stelle des Saatbettes gesät. Diese Saatform ist für Kletterpflanzen im Garten besonders vorteilhaft, sie kaschiert oder verschönert Zäune.

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Veröffentlicht in Blumenratgeber von Emily am 01 Aug 2012

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