Froschlöffel - Wie wird er vermehrt und gepflegt?

Froschlöffel (Alisma plantago) ist eine Sumpfpflanze  aus der Familie der Froschlöffelgewächse (Alismataceae). Häufig antreffen kann man diese Pflanze an Ufern von Teichen und Weihern. Ihre Vermehrung ist einfach, sofern alle Voraussetzungen für ihre Entwicklung beachtet werden. Da der Froschlöffel ziemlich stark wuchert, solle er zurückgeschnitten werden, sobald die Blüte vorüber ist. Sämlinge werden ausgedünnt, um eine spätere zu intensive Neubesiedlung zu vermeiden.

Gewöhnlicher Froschlöffel wächst in Europa ebenso wie in den gemäßigten Klimazonen Asiens als mehrjährige Pflanze an Wasserstellen wie Sümpfen und Teichen. Die Pflanzengattung ist jener der Wegerichgewächse nahe, sie gehören aber nicht zur gleichen Familie. In der freien Natur wächst der Gewöhnliche Froschlöffel an Ufern von Teichen. Man erkennt ihn an seinem hellgrünen, von Blattadern durchzogenen Laubkleid. Die Länge eines Blattes kann 40 cm erreichen. Der Froschlöffel wächst sommergrün, im Frühjahr bilden sich an den Wurzelknollen neue Blätter. Die Blüten der Froschlöffel sprießen zwischen Juli und September, und halten mehr als vier Wochen lang. Die Blütenstände des Gewöhnlichen Froschlöffels stehen aufrecht und können über einen Meter hoch werden. Jeder Blütentrieb zeigt zahlreiche Blüten, die jeweils lediglich drei weiße, deutlich voneinander getrennte Kronblätter tragen.

Froschlöffel – Wie wird er vermehrt und gepflegt?

Der Gewöhnliche Froschlöffel vermehrt sich unterirdisch durch Rhizome, die sich durch den Schlamm ziehen und sich direkt aus den Pflanzensamen bilden. Genau aus diesem Grund wuchert er extrem rapide an Teichen, Sümpfen usw. Es genügt, die Wurzelstränge herauszuziehen und sie auf hinreichend lehmigem und schlammigem Untergrund neu einzugraben, damit eine neue Pflanze wächst. Der ideale Boden ist gleichzeitig schlammig und nährstoffreich. Das Einsetzen neuer Rhizome erfolgt in der Regel im Frühjahr. Jeder Pflanzenfuß wird an einem möglichst sonnigen Standort höchstens 10 cm tief ins Wasser gesetzt. Verschiedene Froschlöffelgewächse können zu Zwergformen herangezogen werden, sofern sie auf korrekt verarmten Pflanzboden gehalten werden.

Froschlöffel in Horsten – Wie werden sie gepflegt?

Der Blütentrieb jedes Pflanzenfußes des Gemeinen Froschlöffels wird nach der Blüte zurückgeschnitten. Dies geschieht, um die Keimbildung um die Wasserstelle herum im Rahmen zu halten. Abgesehen von einem regelmäßigen Rückschnitt braucht der Froschlöffel keine besondere Pflege. Steht der Froschlöffel in einem künstlichen Teichbecken, ist auf den richtigen pH-Wert zu achten. Dieser sollte stets zwischen 5,5 und 8 liegen.

Froschlöffel im Aquarium – Richtige Pflege

Die meisten Froschlöffelarten können im Aquarium gehalten werden. In diesem konkreten Milieu werden sie allerdings keine Rhizome bilden können. Samen oder Stolone sind dementsprechend an Ufergewässern zu suchen. Bestimmte Arten, darunter Alisma gramineum, vertragen es nicht, permanent in Wasser getaucht zu stehen. Dies ist bei der Haltung im Aquarium zu berücksichtigen. Andere Arten zeigen einen Blütenstiel, der kürzer ist als die Blätter. Dies ist besonders in nicht beheizten Aquarien der Fall.

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Veröffentlicht in Wasserpflanzen von Emily am 10 Aug 2011

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