Tips für die Pflanzung und Pflege der Esche

Die vor allem in den Wäldern Nordeuropas beheimatete Gemeine Esche oder Gewöhnliche Esche (Fraxinus excelsior), ein zu der botanischen Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae) gehörender Baum, zählt zu den wichtigsten heimischen Laubnutzhölzern. Die im Frühling einen angenehmen Blütenduft verbreitende Gemeine oder Gewöhnliche Esche ist für rasches Wachstum und für eleganten Wuchs bekannt. Der über Jahre hinweg resistente Baum ist eine ideale Zierde in entlegensten Winkeln des Gartens.

Kennzeichen der Esche ist ihr extrem rasches Wachstum: Bereits fünf Jahre nach ihrer Pflanzung hat sie ihre endgültige Größe erreicht. Der Baum ist dann voll ausgewachsen und mißt stattliche 30 bis 40 Meter.

Merkmale der Esche

Die Borke der Gemeinen Esche ist glatt und hell. Von diesem herrlichen Zierbaum sind rund 60 verschiedene Arten bekannt, darunter “Fraxinus ornus” und “Fraxinus Americana”. Fraxinus ornus, besser bekannt als Manna-Esche, erkennt man an ihrem prachtvollen Blütenkleid, das im Frühling eine Vielzahl von kleinen, grünlich-weißen Blüten trägt. Ihre einzigartige und zart duftende Blüte macht die Esche zu einem der Bäume, die am ehesten für Gärten mit ländlichem Charakter geeignet sind. Eine zweite Art, “Fraxinus Excelsior”, die Gemeine Esche, verschönert unsere heimischen Gärten durch die besondere Färbung von Rinde und Laub im Herbst. Die Esche ist äußerst robust und fürchtet auch raues Klima nicht. Sie ist somit ideal für Gebiete, in denen die Temperaturen im Winter niedriger sind. Für schönste Exemplare sollte man Jungpflanzen mit Wurzelballen wählen, die man leicht in einem abgelegenen Winkel im Garten aussetzen kann. Zwar bedarf die Esche nach ihrer Pflanzung keiner besonderen Pflege, doch stellt sie besondere Anforderungen an ihre Kultur, die unbedingt beachtet werden sollten, damit der Anbau dieses dekorativen Baums ein garantierter Erfolg ist.

Wie wird die Esche gepflanzt?

Vor allem ist es wichtig zu wissen, daß der Baum einen hellen und sonnigen Standort zum Wachsen braucht. Schatten ist ungeeignet. Der Boden  muß nährstoffreich und kühl sein und sollte Wasser zurückhalten können. Feuchtigkeit macht der Esche nichts aus. Selbst wenn der Baum Anfang Frühling bis Anfang Sommer gepflanzt werden kann, sollte man dies erst zum Herbst tun, auf jeden Fall aber, bevor die Temperaturen deutlich fallen. Bevor er in den Boden gesetzt wird, sollte man sich vergewissern, daß genügend Platz für ungehindertes Wachstum vorhanden ist. Es dürfen keine Bäume, Mauern oder Strukturen in unmittelbarer Nähe stehen. Für eine gelungene Pflanzung wird eine Grube mittlerer Tiefe gegraben, in welche der leicht befeuchtete Wurzelballen gesetzt wird. Mit Erde abdecken und großzügig wässern. Wer in windigem Gebiet lebt und meint, die Jungpflanze sei noch zu empfindlich, sollte nicht zögern, sie in den ersten Stadien ihrer Entwicklung abzustützen. So geht man auf Nummer sicher, daß der Baum besser wächst und im Laufe der Zeit widerstandsfähiger wird.

Wie wird eine Esche gepflegt?

Sind während des Wachstums der Esche die richtigen Bedingungen vorhanden, dann stellt die Pflanzenpflege keine größeren Schwierigkeiten dar. Insofern ist es empfehlenswert, den Baum sich allein entwickeln zu lassen und ihn lediglich in den ersten Monaten nach seiner Pflanzung regelmäßig zu wässern. Bei großer Hitze sollte man aber kontrollieren, ob die Erde nicht zu trocken ist, damit der Baum nicht leidet. Spezieller Baumschnitt ist nicht erforderlich, die Esche wächst in der Regel recht gerade und ausgewogen. Vor der Blüte im Frühjahr kann das Erdreich um den Baum im Zwei-Wochen-Rhythmus gedüngt werden. Das fördert den Wuchs und die Vitalität des Baums. Es ist schließlich nützlich zu wissen, daß die Esche so gut wie nie krank oder von Parasiten befallen wird. Damit wird ihre Haltung noch leichter. Pilzbefall ist immer möglich, ihn gilt es zügig mit Schwefelpräparaten zu bekämpfen.

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Veröffentlicht in Großbäume von Emily am 27 Sep 2012

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