Der Weg zum Geräteschuppen

Ein Geräteschuppen, ob aus Holz, PVC oder Metall, ist ein Ort, der auf verschiedenerlei Weise genutzt werden kann. In der Wintersaison dient er den Pflanzen als Winterquartier. Man kann dort Möbel oder Gartenwerkzeug unterstellen. Man kann auch in einer Ecke sein Grillzubehör lagern, um in der Sommerzeit seine Familie im Garten empfangen zu können. Es genügt, einige Regeln zu beachten und über das richtige Material zu verfügen, um seinen Schuppen zu bauen und zu pflegen.

Beim Bau eines Geräteschuppens ist jede Etappe wichtig. Damit der Schuppen nicht eines Tages zusammenbricht, sollte man also unbedingt die Montageanweisungen beachten.

Verwaltungsformalitäten

Sie haben beschlossen, in Ihrem Garten einen Schuppen zu bauen? Beginnen Sie die Arbeiten nicht, ohne eine vorherige Genehmigung eingeholt zu haben. Je nach der gewünschten Schuppengröße sind vorab eine Reihe von Verwaltungsformalitäten Pflicht. Ab einer bestimmten Grundfläche muß man beim zuständigen Bauamt eine Baugenehmigung einholen, für kleinere Grundflächen genügt meist die gemeindliche Anmeldung.

Hat man dieses Hindernis überwunden, macht man sich an die Suche des Standortes für seinen Schuppen. Dieser sollte auf einem trockenen und ebenen Untergrund stehen. Damit schützt man sich vor Überschwemmungen und verbessert die Stabilität der Konstruktion.

Die Wahl des Konstruktionsmaterials

Für den Bau von Geräteschuppen verwendet man in der Regel Holz, PVC oder Metall. PVC und Metall sind montagefreundlich und äußerst pflegeleicht. Sie halten Feuchtigkeit und schlechtem Wetter stand. Sie sind preiswert und werden im Gartenfachhandel häufig als montagefertige Konstruktionen verkauft. Allerdings wird man unschwer feststellen, daß ein Schuppen aus PVC oder galvanisiertem Metall nicht wirklich in das Dekor des Gartens passt. Sie sind aber praktisch, um Pflanzen im Winter geschützt zu lagern, und Werkzeug und Gartenmaterial beisammen zu halten oder sein Fahrrad oder seinen Rasenmäher unterzustellen. Ein Schuppen aus Holz dagegen bringt schon eher den Aspekt eines Gartenhäuschens. Es gibt Geräteschuppen aus verschiedenen Essenzen. Es gibt die Verfechter von Schiffsholz, meistens werden aber Nadelhölzer verwendet (Lärche, Zeder, Wacholder, Zypresse usw.), wie sie in Schreinereien und in der Dachdeckerei gebraucht werden. Schuppen aus Nordmanntanne, ein dichtes und widerstandsfähiges Holz, können lasiert oder lackiert werden. Fichte, Kiefer und Zeder werden auch häufig im Schuppenbau eingesetzt. Mit diesen oft im Garten auf skulpturale Weise gehauenen, harzigen Hölzern kann man korrekte Geräteschuppen bauen.

Wie wird ein Geräteschuppen gebaut?

Vor der eigentlichen Konstruktionsphase sollte man eine Materialliste erstellen. Zur Grundausstattung gehören eine Leiter, um aufs Dach zu klettern, Zimmerschnur, Hammer, Schraubenzieher, Bohrer, Spaten, Schaufel, Metermaß, Säge, Wasserwaage, Schrauben, Schlagschrauber. Für die Realisierung des Daches sollte man auf Nummer sicher gehen und sich von einer zweiten Person helfen lassen. Denken Sie zur eigenen Sicherheit auch an Sicherheitshelm, Arbeitshandschuhe und Schutzbrille. Die Fläche des Schuppens muß rechteckig oder viereckig sein. Bei einer Grundfläche von über 20 m² ist ein Sockel aus Beton empfehlenswert. Bei kleineren Flächen sorgen vier „Füße“ aus Betonblöcken, auf die der Schuppen gestellt wird, für Stabilität. Wer meint, eher zwei linke Hände zu haben, sollte nicht zögern, einen Maurer zu Hilfe zu holen. Wenn die Bretter der Struktur miteinander verbunden werden, nageln Sie diese zusätzlich auf den Sparren. Zum Abdecken des Daches Rauhspundbretter anbringen, die mit Nut und Feder fertig gekauft werden können. Die Dachsparren sorgen für Stabilität des Schuppens. Mit der Wasserwaage prüfen, ob alle Verstrebungen lotrecht sind. Zum Abschluß die Türen einhängen.

Und die Pflege?

Pflegen Sie die Außenseite des Holzes mit einer Lasur. Hobeln Sie die Außenseite der Verschalung leicht ab, das bringt mehr Ästhetik. Das Holz mit mikroporösem Lack schützen, der in gleichmäßigem Anstrich aufgetragen wird. Dach und Sockel werden gleichermaßen behandelt. Metallschuppen sind vor Rost und Korrosion geschützt werden, sofern sie nicht aus Elektro-galvanisiertem Stahl sind. Am besten werden sie verzinkt. Mit etwas Aufmerksamkeit und praktischen und sicheren Lösungen hat man die Gewähr, daß der Schuppen seine Stabilität bewahrt und lange hält.

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Veröffentlicht in Deko-Ratgeber von Emily am 11 Oct 2012

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