Wie bringt man Farbe in seinen Ziergarten?

Ein Garten spiegelt die Persönlichkeit seines Eigentümers wider. Es gibt keine Gestaltungsregel, jeder ist frei, seine Pflanzen dorthin zu setzen, wo es ihm gefällt. Der eine liebt einen vollkommen grünen und nüchternen Garten, der andere zieht ein buntes Blumenallerlei vor. Wer zu der zweiten Kategorie gehört, hat diverse Mittel und Wege zur Verfügung, um mit Pflanzen wie Dekoobjekten eine originelle Gartenkreation zu realisieren.

Gärtnern gehört zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Der Anblick von Grünflächen wirkt beruhigend und lässt uns für einen Augenblick den Stress des Alltags vergessen. Blumen gießen, Laub harken und Blumen pflanzen sind Momente, in denen unser Geist vorübergehend alle negativen Gedanken ausschaltet und sich mit Gefühlen von Frieden füllt. Um bei der Wahl seiner Pflanzen nichts falsch zu machen, begibt man sich am besten in eine Gärtnerei. Dort findet man stets fachmännischen Rat: wann ist der beste Pflanzzeitpunkt, welche Erde ist nötig, wie oft muß gegossen werden…

Ein farbenfrohes Pflanzenparadies auf der Terrasse schaffen

Um zu einem Ziergarten zu kommen, braucht man nicht unbedingt viel Platz und Raum. Einige wenige Blumentöpfe und Zierpflanzen auf der Terrasse genügen. Die Komposition sollte so realisiert werden, daß nicht alle Blumen zum gleichen Zeitpunkt blühen, im Vordergrund stehende Pflanzen dürfen die Töpfe dahinter nicht verdecken. Farbige Übertöpfe wirken fröhlich. Der Vorteil von Topfpflanzen ist, daß man ihren Standort leicht wechseln kann: Man kann sie je nach Blüte verschieben und so die Harmonie des Ensembles regelmäßig neu gestalten. Die meisten Pflanzen haben ihre eigene Saison, sie blühen nicht das ganze Jahr hindurch. Sie aus der Komposition entfernen zu können ist von Vorteil – verkümmerte Pflanzen brauchen so nicht wochenlang herumstehen und den Gesamtaspekt stören.

Im Herbst Farbe in den Garten bringen

Der Herbst gilt in der Regel als eine etwas triste Jahreszeit, er wird aber auch mit warmen Farben und Goldtönen verbunden. Stauden wie Geranien, Astern, Sonnenhüte oder auch Dahlien sind noch im September ansehnlich. Im Oktober wird Sträuchern die Hauptrolle gegeben, die bei Temperaturen um die null Grad herrliche Farben annehmen. Variieren Sie das Vergnügen durch einen kunterbunten Herbstmix. Eine prächtige Komposition ergibt zum Beispiel die folgende Sträucherkombination: Flügel-Spindelstrauch, Hartriegel, Berberitze, Judasbaum, Kupfer-Felsenbirne, Virginia-Rose und Japanischer Schneeball. Mit ihnen kann man die ganze Farbpalette des Herbsts im Garten genießen.

Farbe in den Winter bringen

Um dem Garten auch im Winter trotz der vielen dann absterbenden Pflanzen Leben einzuhauchen, eignet sich kein Strauch besser als Hartriegel. Dieses Gewächs begeistert den ganzen Herbst hindurch und bleibt selbst in der kältesten Saison kräftig und ansehnlich. Mehr Farbe bekommt man durch Assoziation mit Schwarzem Bambus, Birke, Mahagoni-Kirsche und eventuell Rhododendron. Zu den perfekten Winterpflanzen gehören auch die Stechpalme und alle Nadelgehölze. Und warum nicht eine Tanne weihnachtlich dekorieren? Auch Schneeglöckchen, Christrosen, Winter-Iris, Winter-Jasmin und Hamamelis sind kälteresistent und eine Zierde für jedes Blumenparterre.

Ein bunter Garten im Frühling

Der Frühling ist die Pflanzensaison schlechthin. Ringelblume, Löwenmäulchen, Chrysanthemen, Hibiskus… Wer die Wahl hat, hat die Qual, aber damit auch das Glück, die Monate voll auskosten zu können. Machen Sie sich eine Freude mit dem Gang ins Gartenfachgeschäft und fragen Sie um Rat! Die Auswahl ist groß und reicht von Knollen, die man nach Anweisung in die Erde bringt, über bereits verwurzelte Pflanzen. Der Frühling ist in der Tat die ideale Jahreszeit, um einen farbenfrohen Garten zu schaffen.

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Veröffentlicht in Im Ziergarten von Emily am 23 Nov 2012

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