Anbau und Pflege von Dill und Bohnenkraut

Dill und Bohnenkraut werden für ihren köstlichen Geschmack in vielen Rezepten als Würzmittel verwendet. Insbesondere Dill ist  verdauungsfördernd. Beide Gewürzpflanzen stellen verschiedene Ansprüche an ihre Kultur, sie können im Topf gezogen werden, eignen sich aber ganz besonders für eine Pflanzung im Kräutergarten. Dill und Bohnenkraut erfordern nicht viel Pflege und sind relativ leicht zu kultivieren.

Dill (lateinisch Anethum graveolens) ist eine einjährige Aromapflanze aus der Familie der Doldenblütler, die recht häufig auch in der Homöopathie anzutreffen sind. Bohnenkraut gehört zur Familie der Lippenblütler, und wird ausschließlich in der Gastronomie zum Würzen von Fleisch- und Bohnengerichten genutzt. Beide Pflanzen sind nicht schwierig anzubauen und auch für den unerfahrenen Hobbygärtner kein Problem. Beide können sowohl im Freien gepflanzt wie im Topf gehalten werden. Man kann sie im Kräutergarten oder auf der Küchenfensterbank ziehen. Bei der Haltung im Topf ist es allerdings wichtig, auf die richtige Größe zu achten. Die Töpfe müssen der Pflanze erlauben, Wurzeln und Blätter auszubilden und in die Höhe wachsen zu können. Wie auch immer, Dill und Bohnenkraut sind schmackhaft und verdienen es, daß man sich mit ihnen befaßt.

Anforderungen von Dill und Bohnenkraut an ihre Kultur

Damit der Anbau erfolgreich ist, müssen Dill und Bohnenkraut in nährstoffreichem, fruchtbaren und vorzugsweise trockenen Boden wachsen können. Ihre Samen sollten mit dem sich ankündigenden Frühling an einen sonnigen Platz gesät werden. Um richtig wachsen zu können, müssen die Pflanzen den ganzen Tag hindurch möglichst hell und warm stehen. Eine Bodenverbesserung ist nicht unbedingt erforderlich. Dill und Bohnenkraut begnügen sich auch mit Erdreich, das nicht gedüngt wurde. Man muß nur darauf achten, daß die einzelnen Samen in genügend großem Abstand und nicht zu tief gesät werden.

Dill und Bohnenkraut pflegen

Die Blätter von Dill und Bohnenkraut können mit dem beginnenden Sommer geerntet werden. Es braucht nicht zu großzügig gegossen werden. Beide Pflanzen ziehen für ein harmonisches Wachstum trockeneren Boden vor. Wenn im Winter mit besonders kalten Temperaturen zu rechnen ist, möchten beide ein geschütztes Quartier erhalten. Schön zu wissen, daß die Pflege dieser beiden Gewürzkräuter nicht mehr verlangt als etwas Wasser und von Zeit zu Zeit Unkrautzupfen. Damit sind sie besonders interessant für den, der nicht viel Zeit zum Gärtnern hat.

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Veröffentlicht in Gewürzkräuter von Emily am 08 Nov 2012

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