Pflanz- und Pflegetips für Terrassenpflanzen

Wer macht es sich nicht gern auf seinem Balkon oder seiner Terrasse gemütlich, um sich vom Streß seines Arbeitstages zu erholen? Der neue Trend: Mit Charme und duftendem Grün gestaltete, Frische verbreitende Gartenterrassen. Selbst in einer Wohnung ist ein eigener Garten möglich, erschwinglich und absolut kein Luxus. Auch Vielbeschäftigte können die Natur zu sich nach Hause holen, indem sie einen Winkel des eigenen Heims nutzen – sei es ein Wintergarten, eine Terrasse oder ein Balkon, um ein kleines Fleckchen Grün schaffen. Kletterpflanzen, Obststräucher und sogar Gemüse, alles ist möglich…

Zwar eignen sich die meisten Pflanzen für ihre Kultur auf der offenen Terrasse, doch haben sie alle ihre ganz persönlichen Vorlieben. Man sollte sich also vergewissern, daß die gewünschten Pflanzen den klimatischen Bedingungen und der Lage des Balkons angepaßt sind. Alles andere ist eine Frage des eigenen Ermessens und Geschmacks, vor allem aber der Phantasie.

Welche Pflanzen für die Terrasse wählen?

Kombinieren Sie Farben und spielen Sie mit Kontrasten, damit es auf der Terrasse lebendig wird. Kletterer wie Farne und Efeu sind sehr zu empfehlen, weil sie nicht nur schnell wachsen, sondern auch sehr widerstandsfähig sind. In kürzester Zeit bedecken sie ganze Flächen und bilden ein dichtes Grün. Rosen oder Winterjasmin bezaubern mit Duft und Exotik.

Und warum nicht Aromapflanzen wie Thymian, Rosmarin, Lorbeer oder Salbei? Auch sie haben auf der Terrasse ihren Platz. Da sie häufig zum Kochen verwendet werden, sind sie auch praktisch, was vor allem der Hausfrau gefallen dürfte. Auch Wurzelgemüse, Radieschen und Kirschtomaten lassen sich auf einer Terrasse problemlos ziehen. Hängende Pflanzen verzieren kleine Gärten aus Feinste. Wer es bunter möchte: Zur Wahl stehen nicht nur Zwergrosen, Hibiskus und Obstbäume in Miniaturformat wie Apfel, Birne oder Pfirsich. Dem Auge gefallen werden die lebendigen Farben von Vergißmeinnicht, Hyazinthe und Lobelie.

Wie wird eine Terrasse für Pflanzen gestaltet?

Topf, Kübel, Hängetopf, Korb oder Krug: Die Wahl des Behälters ist ein wichtiger Schritt. Leichte Materialien wie Holz oder Kunststoff scheinen besser geeignet zu sein. Vermieden werden sollte insbesondere, mehrere Behältnisse verschiedener Formen aufzustellen. Anstatt eine entspannte Atmosphäre schafft man damit meist nur Unordnung. Um Raum vorzutäuschen, eignen sich vor allem Hängegärten und Kletterpflanzen. Bei seinen Überlegungen sollte man das Wände kleidende Spalier nicht außer Acht lassen.

Auch dem Substrat, welches die Pflanzen beherbergen soll, gilt ein Moment der Aufmerksamkeit. Füllen Sie die Behältnisse für bessere Drainage mit Blumenerde, Tonkügelchen, aber auch Kies. Gegossen wird wie bei jeder Pflanze regelmäßig: im Sommer großzügiger und vorzugsweise abends, damit die Pflanze die Feuchtigkeit besser hält. Hat man nicht viel Zeit zum Blumengießen, dann ist ein automatisches Bewässerungssystem ideal. Ein solches System, mit dem Gießzeiten programmiert werden können, arbeitet sparsam und es ist einfach zu installieren. Im Handel gibt es verschiedene, mehr oder weniger preiswerte Systeme.

Verwelktes und altes Laub an der Pflanze wird entfernt. Um die Ausbreitung von Krankheiten und Ungeziefer zu vermeiden, wird an regelmäßiges Besprühen mit Insektiziden und Fungiziden gedacht. Töpfe und Kästen, die aufgehängt werden sollen, sind besonders zu sichern, damit es keine Unfälle gibt. Man sollte nicht vergessen, daß ein Balkon nicht windgeschützt ist und ein Windstoß ausreicht, um für Sie und Ihre Pflanzen zur Katastrophe zu führen. Auch deshalb sollten Blumenkästen stets nach innen anstatt nach außen aufgehängt werden.

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Veröffentlicht in Deko-Ratgeber von Emily am 25 Oct 2012

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