Strelitzia reginae in voller Blütenpracht

Strelitzia reginae, die Königs-Strelitzie, ist eine der beeindruckendsten und ausdrucksvollsten Zierpflanzen überhaupt. Der auch unter dem hübschen Namen Paradiesvogelblume bekannte Exot gehört zu der Familie der Strelitziengewächse (Strelitziaceae). Ihr herrlich dichtes Laub und ihre außergewöhnliche Blüte macht diese Pflanzengattung so begehrt. In wärmeren Regionen kann die verzweigte Rhizome bildende Pflanze im Freiland gehalten werden, ansonsten im Topf, auf der Terasse oder Veranda. Die Paradiesvogelblume, manchmal auch noch Papageienblume genannt, ist eine relativ pflegeleichte und anspruchslose immergrüne Blühpflanze.

Die Königsstrelitzie oder Strelitzia reginae ist eine immergrüne, krautige Tropenpflanze. In ihrer Heimat Südafrika bietet ihr feucht-warmes Tropenklima an Flußufern und auf Waldlichtungen die idealen Voraussetzungen, um zu gedeihen. Ihre prächtigen orangefarbenen Blütenstände machen sie aber auch hierzulande zu einer außerordentlich beliebten Blühpflanze. In kälteren Klimaregionen wird sie im Topf gehalten. Zu der Gattung gehören fünf Arten, die nach ihrer Höhe im adulten Alter sowie der Form und Farbe ihrer Blüten unterschieden werden können. Zu den eindrucksvollsten Sorten gehören zweifelsfrei die Strelitzia alba und die Strelitzia Nicolai, die beide im Freiland gezogen werden können. Die Zwergvariante Strelitzia humilis eignet sich aufgrund ihrer geringen Wuchshöhe besser für die Topfkultur. Die Paradiesvogelblume macht sich ideal in exotischen Blumenbeeten, eignet sich aber auch für die Bepflanzung von Hecken, sofern das Klima stimmt.

Die Paradiesvogelblume – Welche Ansprüche sie stellt

Damit die Paradiesvogelblume gedeihen kann, muß sie in feuchter, frischer und gut durchläßiger Erde stehen, die am besten mit Kompost und organischem Dünger angereichert wird. Ein sonniger Standort im Schutz vor Winden ist bei Freilandhaltung ein Muss. Wer die Strelitzia dagegen im Topf hält, sollte ihr einen leicht schattigen Platz gönnen, damit die Blätteer nicht unter zu starker Sonneneinstrahlung leiden. Das Erdreich, auf dem die Blume steht, muß tiefgründig sein und vorab verbessert werden. Besonders wichtig ist bei der Pflanzung im Freiland, genügend Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen zu lassen, damit sie sich ungehindert ausbreiten können.

Die Paradiesvogelblume – Pflege

Viel Aufmerksamkeit und Pflege braucht die Strelitzia nicht, um korrekt wachsen und blühen zu könnnen. Wichtig ist vor allem, daß sie regelmäßig gegossen wird, damit die Erde konstant feucht bleibt. Feucht bedeutet nicht durchnäßt, zu nasses Wurzelwerk neigt zu Fäule. Insofern ist darauf zu achten, daß die Erde gut wasserdurchläßig ist, dies gilt sowohl für die Zimmerstrelitzie wie die im Freiland gehaltene Pflanze. Damit sie stets voller Energie ist, werden die Blätter regelmäßig besprüht und umgehend entfernt, sobald sie angetrocknet sind. Im Winter muß die Pflanze ein geschütztes Quartier beziehen können, z. B. einen hellen und gut gelüfteten, geheizten Raum. Wohl wird die Strelitzia dann seltener gegossen, die Erde darf aber nicht zu trocken werden, ansonsten könnte die Pflanze absterben. Im Frühjahr können gut entwickelte Pflanzen umgetopft werden. Verbesserung der Erde mit Flüssigdünger fördert die Blütenbildung. Die Paradiesvogelblume ist in der Regel widerstandsfähig gegen Krankheiten und Pilzbefall. Bei ein wenig Pflege wird die Strelitzia ihren Besitzer lange Jahre mit ihren „paradiesisch“ schönen, exotischen Blüten erfreuen.

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Veröffentlicht in Gartenstauden von Emily am 06 Sep 2012

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