Tips für die Kultur und Pflege von Azaleen

Die Azalee ist eine kleinwüchsige Pflanze aus Asien, die zur botanischen Gattung Rhododendren gehört. Die äusserst beliebte Pflanze gibt es in vielen Sorten und leuchtenden Farben. Als Zierstrauch verschönert sie aufs Beste Steingärten und manchmal langweiliges Unterholz. Die Azaleenkultur und -pflege ist einfach, die Pflanze erblüht mit dem nahenden Frühling problemlos.

Azaleen sind weltweit beliebt. Ursprünglich kommen sie aber aus Japan, China, Taiwan oder Korea. Am häufigsten anzutreffen sind sommergrüne Azaleen wie die pontische Azalee oder Gelbe Alpenrose und die Gartenazalee sowie immergrüne Azaleen wie die Japanische oder die Koreanische Azalee. Ausgewachsene Sträucher erreichen eine Wuchshöhe von 1,50 bis 3 Meter. Ab April kleiden sie sich in ein grossartig duftendes Laubwerk, das Gärten in Farben wie rosa, rot, gelb, orange, lila oder flieder erstrahlen lässt. Azaleen sind besonders widerstandsfähig gegen fallende Temperaturen und frostbeständig. Wo allerdings besonders rüde Winter herrschen, sollte man Sorten wie Rhododendron occidentalis oder der Azalee aus Taiwan den Vorzug geben. Im Freien werden Azaleensträucher in Beetnähe neben Heidekrautgewächsen gesetzt. Trotzdem die Azalee keine übermässige Pflege verlangt, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, damit die Pflanze den ganzen Sommer hindurch wachsen und blühen kann.

Azaleen pflanzen

Wie Rhododendren brauchen Azaleen für ein gutes Wachstum sauren Boden, der reich an organischen Stoffen ist. So sind kalkhaltige Böden zu vermeiden, da sie das Wohlbefinden der Pflanze hemmen können. Bevor Sie Ihre jungen Bäume in den Boden setzen, ist dafür zu sorgen, dass der Boden gut durchlässig ist. Die Wurzeln der Azaleen mögen überschüssige Feuchtigkeit überhaupt nicht. Vermeiden Sie darüber hinaus Standorte mit direkt Sonneneinstrahlung und Windanfälligkeit: Ein Platz mit Nord- oder Nordwestausrichtung ist perfekt.

Azaleen kann man am Ende des Winters pflanzen oder zu Frühlingsbeginn. Hierfür einfach ein 50 cm tiefes Loch graben, die Jungpflanze einsetzen, mit Heideerde und etwas Dung auffüllen und mit der Erde aus dem Pflanzloch abdecken. Sollen mehrere Sträucher an die gleiche Stelle gepflanzt werden, ist auf genügend Abstand zwischen den Pflanzen zu achten, damit sie sich nicht gegenseitig behindern. Frisch eingepflanzte Jungsträucher durch einen Mulch aus Laub schützen.

Azaleenpflege

Azaleen vertragen absolut keine Feuchtigkeit. Damit die Wurzeln nicht faulen, dürfen sie nicht zu viel gewässert werden. Vor dem Gießen also abwarten, bis die Erde trocken genug ist. Diese Vorsichtsmassnahme ist auch im Sommer notwendig, da zu viel Wasser zwar die Blattbildung fördert, dagegen aber die Blütenbildung hemmt. Azaleen reagieren besonders allergisch auf kalkhaltiges Wasser, man sollte möglichst mit Regenwasser giessen. Zur besseren Unterstützung der Pflanze wird mit dem nahenden Winter etwas Dung auf die Erde gegeben. Die Operation kann nach den letzten Frösten wiederholt werden, denn sie regt die Blüte an. Bei extremer Kälte können die Pflanzen durch eine Mulchschicht aus Kiefernrinde geschützt werden. Wer sich für Zimmerazaleen entscheidet, holt die Pflanzen ab Herbst ins Haus und stellt sie erst im kommenden Frühjahr wieder ins Freie. Sobald sich der Sommer seinem Ende zuneigt, wird die Pflanze gestutzt. Dadurch erhält sie mehr Luft und neue Kraft. So kommen Azaleen einwandfrei durch den Winter und erblühen im folgenden Sommer aufs Schönste.

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Veröffentlicht in Blumenratgeber von Emily am 25 Oct 2012

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