Wesentliche Kriterien beim Kauf einer Gartenfräse

Gartenfräsen bzw. Motorhacken sind sehr praktische Maschinen, deren Benutzung immer geläufiger ist. Ursprünglich sollten sie helfen, mit Traktoren nicht zugängliches Gelände zu bearbeiten. Heutzutage üben wie verschiedene Operationen aus, denn sie sind einfach zu handhaben. Allerdings stellen sie eine beachtliche Investition dar, so daß man vor der Anschaffung bestimmte Kriterien abwägen und über seine wirklichen Bedürfnisse nachdenken sollte.

Die Gartenfräse, Motorhacke oder Bodenfräse ist ein multifunktionaler und praktischer Helfer bei der Gartenpflege, ein großer Zeitgewinn für ihren Anwender und sie trägt zur Steigerung der Produktivität bei. Es gibt mehrere Typen im Handel, so daß man stets die Möglichkeit hat, das Modell zu wählen, das seinen Bedürfnissen und seinem Budget entspricht. Kraft und Leistung der Maschine hängen nicht nur von der Größe des zu bearbeitenden Geländes ab, sondern auch den verschiedenen Aufgaben, die mit dem Gerät ausgeführt werden sollen. Außerdem muß man prüfen, welche Accessoires mitgeliefert werden, um zu gewährleisten, daß sie dem gewollten Gebrauch entsprechen. Damit sich solches Gerät hält, ist es regelmäßig zu warten und sauber zu halten.

Eine Gartenfräse wählen

Die Gartenfräse ist ein kraftvolles Gerät, das mehrere Aufgaben durchführen kann. Es  vereinfacht die Bearbeitung großer Flächen, mit ihr kann man hacken, Unkraut jäten und umgraben, mit einigen Modellen auch pflügen und abschleppen. Die meisten Gartenfräsen funktionieren mit  Benzin oder Dieselöl, zumeist handelt es sich heutzutage um 4-Takt-Motoren, die wirtschaftlicher und solider als 2-Takt-Motoren sind. Dieselmotoren sind sparsamer im Gebrauch und damit besonders wirtschaftlich. Beim Kauf ist es auch wichtig, die Filterelemente des Motors in Augenschein zu nehmen. Ideal sind Gartenfräsen, deren Motor mit einem Luftfilter im Ölbad arbeitet. Die Haltbarkeit eines solchen Gerätes hängt nämlich von der vom Motor angesaugten Qualität der Luft ab. Eine Drehzahl von 200 Umd./Min. ist optimal. Es bringt keinen Sinn, ein zu großes Gerät anzuschaffen. 5CV genügen für Flächen von ungefähr 2000m². Will man dagegen Zubehör wie Rasenmäher oder Motorsense nutzen können, sollte man zumindest ein 8CV-Modell wählen. Schließlich ist es vernünftiger, eine bekannte Marke zu kaufen, denn sie hat meist mehr Garantie. Außerdem ist ihre  Wartung zumeist einfacher, Ersatzteile finden sich leichter.

Nutzung und Wartung

Zwecks Verbesserung des Ertrags und aus Gründen der Sicherheit sind bei der Arbeit mit einer Gartenfräse bestimmte Vorsichtsmaßnahmen zu beobachten. Das tragen von Handschuhen, Arbeitsschuhen und Arbeitskleidung ist selbstverständlich. Kinder und Tiere sind wegen der Verletzungsgefahr fern zu halten. Es ist darauf zu achten, daß keine metallischen oder spitzen Gegenstände herumliegen, durch die Fräse könnten sie zu Wurfgeschossen werden. Zu hohes Gras wird besser gemäht, bevor der Boden bearbeitet wird. Will man Düngemittel streuen, sollte dies geschehen, bevor man mit der Fräse arbeitet. Während der Benutzung ist  die Geschwindigkeit des Gerätes dem Bodentyp anzupassen. Hohe Drehzahlen eignen sich für lockeren Boden, kompakteres Erdreich dagegen wird möglichst zweimal bearbeitet, um die Maschine nicht zu sehr zu beanspruchen. Auch die Pflege der Maschine ist wichtig: Fräsen müssen in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden, hängengebliebene Gräser und Pflanzen sind zu entfernen. Die Fräsen werden geschärft, der Luftfilter und die Kerze (Benzinmotor) systematisch gereinigt. Wie bei  jedem Motorgerät muß man, damit es lange hält, regelmäßig den Ölstand prüfen und einen Ölwechsel nach Herstellerangaben vornehmen.

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Veröffentlicht in Gartentechnik von Emily am 30 Aug 2012

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