Gesunde Ahornbäume - Tips für Kultur und Pflege

Die Wuchshöhe des Ahorns ist je nach Art sehr unterschiedlich. Es gibt jene, die nur wenige Meter erreichen, und solche, die über 30 Meter hoch werden. Ahornholz wird als Bauholz und in der Lebensmittelindustrie genutzt. Dank seiner besonderen Farben ist der Ahorn aber vor allem Ziergehölz. Bei der Pflanzung sind bestimmte Parameter zu beachten und Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um zu vermeiden, daß der Ahornbaum krank und von Schadpilzen befallen wird.

Einen Ahorn (Acer) pflanzen ist gar nicht so schwierig. Der Baum paßt sich jedem Bodentyp an, bestimmte Arten sind wärmeresistent. Was genau bei der Pflanzung berücksichtigt werden muß, hängt weitgehend von der gewählten Art ab. Jede Ahornart hat ihre eigenen Bedürfnisse und auch hinsichtlich der Pflege sind Unterschiede zu beachten. Ahorne werden in verschiedener Form angeboten, ihre Pflanzung kann das ganze Jahr hindurch vorgenommen werden. Machen Sie sich unsere Ratschläge für die Pflanzung dieses majestätischen Baums im eigenen Garten zunutze. Der Ahorn, der Familie der Ahorngewächse (Aceraceae) zugehörig, hat seinen Erfolg vor allem seinen Herbstfarben zu verdanken. Es gibt zahlreiche Arten. Für richtige Pflanzung und Pflege ist es sinnvoll, sich mit ihren verschiedenen Eigenschaften eingehender zu befassen.

Porträt des Ahornbaums

In der Gattung Acer, eine Pflanzengattung in der botanischen Familie der Ahorngewächse (Aceraceae), sind rund 50 Spezies bekannt. Den Japan-Ahorn beispielsweise machen sein dekoratives Aussehen und seine geringe Größe äußerst beliebt. Er erreicht nämlich nur rund 3,5 Meter, was ihn eher zu einem Bäumchen macht. Die meisten anderen Ahornarten wachsen bis über 30 Meter hoch. Ein weiterer Vorteil des Japan-Ahorns ist, daß er Temperaturen bis -15° C aushält. Grundsätzlich aber bevorzugen Ahorne eher feuchtes und gemäßigtes Klima. Sie sind nicht anspruchsvoll, was das Erdreich angeht, und wachsen am besten auf neutralem oder saurem Boden. Bestimmte Arten werden von Stadtbewohnern für ihre extreme Widerstandsfähigkeit gegen Luftverschmutzung geschätzt. Dazu gehört der Spitzahorn, der kaum Pflege bedarf. Die meisten Ahorne tragen sommergrüne, gegenständige Blätter mit markanter, zentraler Blattader und handförmiger Nervatur mit 3 bis 9 Rippen. Die Blätter sind von grüner, gelber, oranger und roter Farbe. Eine der bekanntesten Nutzungen ist die Herstellung von Ahornsirup, der in erster Linie in Nordamerika konsumiert wird. Ahornholz wird auch für Skulpturen verwendet, in der Regel aber bleibt der Baum wegen seines hervorragenden Laubwerks einfach stehen. Für einen schönen Ahorn sollten aber einige wenige Hinweise befolgt werden.

Pflanzung und Pflege des Ahornbaums

Generell braucht der Ahorn nur wenig Pflege. Zum Zeitpunkt seiner Pflanzung sind aber einige Elemente zu berücksichtigen. So ist der Bodenbeschaffenheit Rechnung zu tragen. Je nach Art ist saurer oder neutraler Boden richtig. Insgesamt gedeihen Ahornbäume in feuchtem und relativ kühlem Klima, zu große Trockenheit dagegen fürchten sie. Für eine gelungene Pflanzung wird eine Containerpflanze gewählt, deren Wurzeln und Wurzelballen feucht sind. Der gewählte Standort darf weder zu sonnig, noch starkem Wind ausgesetzt sein. Containerpflanzen können das ganze Jahr hindurch gepflanzt werden. Pflanzen mit nackten Wurzeln oder Wurzelballen werden zwischen November und März in die Erde gesetzt, wenn die Pflanzen in der Winterruhe sind. Sobald der Baum seine definitive Größe erreicht hat, ist ein Pflegeschnitt zweimal pro Jahr möglich. Eine Ästung hingegen ist ausschließlich für die Art Negundo ratsam. Zur Pflege gehört auch das regelmäßige Einsammeln von totem Laub um den Stamm. Dies schützt den Baum vor der Teerfleckenkrankheit, die durch den Pilz Rhytisma acerinum ausgelöst wird und ein häufiges Krankheitsbild bei Ahornarten darstellt. Um einen Ahorn bei bester Gesundheit zu behalten, kann der Rasen unter der Baumkrone durch eine 8 bis 15 cm dicke Strohschicht ersetzt werden. Bei Trockenheit darf man nicht vergessen, kräftig zu wässern. Jährliche Kompostgaben sind auch nicht überflüssig. Ein Ahorn wird aber nur in den ersten zwei Jahren seines Daseins gewässert. Danach ist seine Pflege minimal.

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Veröffentlicht in Großbäume von Emily am 10 Jun 2011

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