Üppige Blüte mit Ceanothus

Die Säckelblume (Ceanothous)  gehört zu den Pflanzen, die im Gartengeschäft immer wieder gewünscht wird. Allerdings wissen nur die wenigsten, wie dieser auch Amerikanischer Flieder genannte Exot kultiviert und gepflegt wird. Die Generalisierung der Anbau- und Pflegetechniken die Säckelblume betreffend dürften es inzwischen jedem ermöglichen, in die Rolle des Gärtners zu schlüpfen und diese hübsche und nebenbei nützliche Pflanze bei sich zu kultivieren.

Ceanothus ist eine aus Nordamerika stammende Blühpflanze in der botanischen Familie der Kreuzdorngewächse (Rhamnaceae). Sie ist robust und wohlriechend, sie zieht viele Pollenspender an und hält sich im Topf ebensogut wie als Freilandpflanze. Die Vermehrung erfolgt durch Stecklinge. Die Gattung Ceanothus zählt mehr als 50 Arten, von denen die größten 8 Meter hoch werden können. Ceanothus wird in zwei Gruppen unterteilt: immergrüne und sommergrüne Arten. Die immergrünen Arten blühen im Frühjahr und halten Temperaturen bis -7° C stand. Sie gedeihen in küstennahen Gebieten am besten. Sommergrüne Varianten blühen im Sommer und sind winterhart bis um die -15° C. Sie haben den Vorteil sich allen Regionen anzupassen.

Wie wird die Ceanothus gepflanzt?

Die Säckelblume schätzt gut durchlässigen und normal feuchten Boden, der nur gering kalkhaltig und am besten neutral sein sollte. Um kräftige Pflanzentriebe zu sehen, sollte man allerdings Humuserde in das Pflanzloch geben. Direkte Sonne verträgt diese Pflanze nur schwer, Wärme dagegen ist für sie ein Genuß.

Damit die Vermehrung von Erfolg gekrönt ist, werden Stecklinge gegen Sommerende in ein Gemisch aus Sand mit etwas Torf gesteckt. Die Pflänzchen werden bei einer mittleren Temperatur von 15° C gehalten. Wenn die Stecklingsvermehrung kein Erfolg zu werden erscheint, kann man es mit der Pfropfung versuchen. Die Vermehrung durch Saatgut oder Absenker ist nur für bestimmte Sorten geeignet.

Wie steht es mit der Pflege der Ceanothus?

Die beste Pflege der Säckelblume besteht in regelmäßigem Schnitt, der Wahrung korrekter klimatischen Bedingungen und Schutz vor Krankheiten und Parasitenbefall. Damit die Ceanothus den bezaubernden Charme ihrer Schönheit versprühen kann, muß sie konsequent nach jeder Blüte zurückgeschnitten werden. Dabei werden alle verwelkten Blüten, Blätter und Stengel entfernt. Bestimmte Sorten der sommergrünen Vertreter der Gattung werden im Frühjahr geschnitten. Bei diesem Schnitt werden die Vorjahrestriebe entfernt.

Bei besonders niedrigen Temperaturen im Winter sind Maßnahmen erforderlich, damit die Ceanothus vor Frost geschützt überwintern kann. Gegossen werden braucht die Pflanze nur in den ersten beiden Jahren ihres Daseins. Die Lebensdauer der Ceanothus ist relativ kurz: sie wird etwa 7 bis 10 Jahre alt. Sobald sich das Leben einer Ceanothus ihrem Ende zuneigt, sollte man sich neue Ceanothus-Pflanzen zulegen. Feinde oder Krankheiten kennt die Ceanothus nicht, weswegen dieser Strauch in den Augen verschiedener Fachleute als besonders resistent gegen die meisten Gartenschädlinge gilt.

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Veröffentlicht in Ziersträucher von Emily am 03 Jan 2013

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